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 Fantasy-Story: Der Zirkusdrache

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Kyuubi91
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BeitragThema: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   Sa Dez 01, 2007 9:11 pm

Hallo
Ich bin es mal wieder. Ich habe eine Fantasy-Story geschrieben, und will wissen, was ihr davon haltet. Falls das hier nicht hin gehört, bitte closen.



Der Zirkusdrache

Kapitel 1: Der Drache

Der Zirkus war in der Stadt. Darauf hatte sich Gina schon das ganze Jahr über gefreut. Im Zirkus wurden immer schöne Aufführungen gezeigt. Raubtiernummern, Pferdedressuren und Clowns. Nur dieses Jahr, hatte der Direktor verkündet, eine ganz besondere Attraktion zu haben, wenn viele Gäste erschienen. Diese Neuigkeit hatte sich natürlich schnell herumgesprochen, den jeder wollte diese große Attraktion sehen. Deshalb ging Gina diesen Sonntag mit ihren Eltern in den Zirkus. Viele Gäste hatten sich bereits versammelt. Zuerst waren die Clowns dran. Bei den Nummern der Clowns musste Gina sehr laut lachen, denn es war auch zu komisch. Der eine Clown schlug den anderen mit einem großen Hammer, und spritzte ihn dann noch mit Wasser aus einer Blume nass. Als nächstes kamen die Pferde. Eine Artistin trieb die Tiere mit einer Peitsche durch die Manege, und rief ihnen Befehle zu. Die Pferde schwangen ihre Vorderbeine in die Luft, und verharrten einige Sekunden so. Dann gallopierten sie in einem Kreis durch die Manege. Als nächstes kamen die Zaubershows und die Raubtiernummern. Nach zahlreichen Vorführungen verkündete der Direktor endlich: „ Meine Lieben Damen und Herren. Ich danke ihnen, das sie so zahlreich erschienen sind. Jetzt kommt wie versprochen die große Attraktion!“ Ein ziemlich finster aussehender Mann betrat die Manege. Er hatte eine Kette in der Hand, und hinter ihm her trottete ein Drache. Gina hatte schon einmal von diesen Tieren gelesen. Sie sollten furchterregend und böse sein. Doch dieser sah nicht sehr furchterregend aus. Er ließ den Kopf hängen, und die Flügelspitzen schleiften über den Boden. Als der Mann in der Mitte der Manege angekommen war, zog er einmal heftig an der Kette, damit der Drache auch ankam. Der Drache stöhnte auf, als sich die Kette in sein Fleisch grub. Gina konnte sehen, das die Haut dort, wo die Kette lag, entzündet und abgeschürft war, sodass man dort das rohe Fleisch sehen konnte. Es eiterte dort schon, aber Gina glaubte, die Zuschauer hielten das für schönen Schmuck. Ohne Zweifel sah der Drache ziemlich misshandelt und armselig aus. Gina hatte Mitleid mit dem Tier. Der Drache trottete zu dem Mann in die Mitte. Dann gaben plötzlich seine Beine nach, und er sackte zusammen. Der Mann riss an der Kette, und schimpfte: „ Steh auf, du Mistvieh!“ Der Drache quälte sich wieder auf die Beine hoch, doch seine Beine zitterten stark. Gina erkannte, das seine Schuppen einmal grün gewesen sein mussten. Doch jetzt waren sie grau, stumpf und farblos. Gina konnte das nicht mit ansehen, und drehte sich angewidert weg. Plötzlich ertönte ein Knall. Dann noch einer und noch einer. Gina wagte es, hinzusehen. Der Mann hatte vom Direktor eine Peitsche bekommen, mit der er jetzt auf das Tier einschlug, damit es aufstand. Es war wieder zusammengebrochen. Aus dem etwas geöffneten Maul ragte seine Zunge. Sie war aber eher schleimig grau, anstatt rosa. Ohne Zweifel wurde das Tier misshandelt. Gina musste etwas unternehmen. Der Drache musste Feuer speien, bekam aber nur Rauch, und ein paar armselige Flämmchen zustande. Dafür kassierte er einige saftige Schläge des Mannes. Man hörte den Drachen aufstöhnen. Ihm taten die Schläge sicher sehr weh. Dann sollte er ein paar Flugnummern vorführen, aber er stürzte sofort wieder ab, als seine schwachen Flügel nachgaben. Der Direktor sprach mit dem Mann, und dieser zerrte den Drachen grob aus der Manege heraus. Gina sah dem Tier nach, bis dieses hinter dem roten Samtvorhang verschwunden war. Der Direktor sagte: „ Ich entschuldige mich, das dieses Mistvieh die Aufführung verdorben hat. Als Entschädigung bekommen sie die Hälfte ihres Eintrittsgeldes zurück. Danke für ihr Erscheinen!“ Das Zelt leerte sich. Ginas Mutter sagte: „ Komm, die Aufführung ist vorbei!“ Aber Gina erwiderte: „ Wir müssen diesem Drachen helfen. Er wird hier noch eingehen!“ Ginas Mutter sagte: „ Gina. Die hier vom Zirkus wissen schon, wie sie mit dem Tier umzugehen haben. Komm jetzt!“ Gina folgte ihrer Mutter widerwillig. Doch dann überredete sie sie, das sie noch herumgehen, und sich die Tiere ansehen durfte. Ihre Mutter erlaubte es ihr, und Gina rannte fort.
Sie fand den Käfig des Drachen ganz am Ende des Zirkusses. Er sah wirklich nicht gut aus. Erst jetzt erkannte Gina die ganzen blutigen Schlieren, die Peitsche verursacht hatte. Außerdem sah er sehr unterernährt aus. Seine Rippen traten hervor, und ohnehin wirkte der Drache sehr hungrig. Er hatte sich in die dunkelste Ecke des Wagens gedrückt, und starte mit leeren Augen vor sich hin. Gina sagte zärtlich: „ Armes Tier!“ Der Schwanz des Drachen zuckte, und er wandte ihr langsam den Kopf zu. „ Wer bist du?“ fragte er plötzlich. Gina hatte schon immer geglaubt, das Tiere sprechen könnten, aber es bis jetzt noch nie gehört. Gina sagte: „ Ich bin Gina. Warum misshandelt man dich so?“ Der Drache ließ wieder den Kopf hängen. „ Sie glauben, das sie mich auf diese Weise dazu bringen können, ihnen zu gehorchen. Ich bekomme kein anständiges Futter wie die anderen Tiere, sondern nur ihren Müll. Kartoffelschalen und vergammelte Salatblätter. Ich bin doch kein Pflanzenfresser. Ich brauche Fleisch zum Überleben. Warum hat mich die Natur dann nicht zu einem Pflanzenfresser gemacht. Nachdem, was ich hier vorgesetzt bekomme, wäre es besser so.“ Gina tat das Tier Leid. „ Kann ich dir irgendwie helfen?“ Der Drache stellte die Ohren auf. „ Ja, das kannst du!“ Er suchte mit seiner Schnauze etwas herum, und rollte ihr schließlich einen grünen Stein entgegen. „ Nimm mein Ei, und ziehe das Junge bitte fernab von den Menschen auf. Wenn mein Junges erst einmal geschlüpft ist, wird es dir überallhin folgen, und dich mit seinem Leben beschützen. So sind Drachen zu einem Wesen, das ihnen nichts böses will!“ bat er. Gina nahm das Ei, und ließ es unter ihrer Jacke verschwinden, damit es warm blieb. Dann fragte sie: „ Und wie kann ich dir hier raus helfen?“ Der Drache ließ wieder den Kopf hängen, und sagte: „ Für mich gibt es keine Hilfe mehr. Meine Zeit ist abgelaufen!“ Mit diesen Worten brach er zusammen, und blieb reglos liegen. Der Zirkusdrache war gestorben! Gina weinte. Der Zirkusdrache war in den wenigen Momenten, in der sie vor seinem Käfig gestanden hatte, ihr Freund geworden. Gina schloss die Augen, um dem Drachen ihren letzten Respekt entgegenzubringen, und wandte sich dann ab. Sie strich mit den Fingern über die kühle glatte Schale des Eis unter ihrer Jacke, und ging. Sie warf noch einen letzten Blick auf den Kadaver des Zirkusdrachen, und rannte dann fort, um ihn nicht noch einmal sehen zu müssen.
Ihre Mutter empfing sie, und fragte sie fröhlich, was sie gemacht hatte. Gina erzählte alles. Das Gespräch mit dem Zirkusdrachen, seinen Tod und das Ei behielt sie allerdings für sich.
Als sie dann zu Hause angekommen war, rannte sie sofort in ihr Zimmer, und legte das Ei auf ihr Bett. Sie breitete die Decke darüber aus, und stopfte noch zahlreiche andere Sachen Drumherum, um es warm zu halten. Sie warf einen letzten Blick auf das Ei, und ging dann hinunter zum Essen.
In der Nacht kuschelte sie sich an das Ei, um es zu wärmen. Am nächsten Morgen wurde sie mit einem heftigen Zittern des Eis belohnt. Risse bildeten sich in dem Ei, und schließlich brach es auseinander. Ein winziger grüner Drache torkelte auf seinen Beinchen durch Ginas Zimmer, und untersuchte es. Gina traute sich vorsichtig näher heran, und hob den Drachen auf. Dieser zuckte zusammen, als sie ihn berührte, versuchte aber nicht zu entkommen. Gina legte ihn auf ihr Kissen, und überlegte. Sollte sie den Drachen ihren Eltern zeigen? Nein! Die würden ihn eher wieder zurück zum Zirkus bringen. Gina beschloss das Tier heimlich aufzuziehen. Sie nahm den kleinen Drachen hoch, und verließ ihr Zimmer. Der Drache quiekte vor Hunger, aber Gina sagte: „ Nicht jetzt kleiner. Meine Eltern hören dich sonst!“ Wie auf Befehl verstummte der Drache, und drückte sich in Ginas Arm. Gina rannte noch schnell zum Kühlschrank, und holte etwas Fleisch für den Drachen heraus. Während sie wühlte, musterten die klaren hellgrünen Augen des Drachenbabys hungrig den Schinken, der in Kühlschrank lag. Doch Gina hielt ihn zurück, als er sich hungrig auf den Schinken stürzen wollte. Gina verließ leise das Haus, und rannte in den Wald, der kurz hinter dem Garten ihres Hauses begann. Der Drache schnüffelte, und grunzte sauer. Die Stadtluft fand er wohl nicht so gut.
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Shino Aburame
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 2:53 am

Cooole FF *freut mich*das es noch mehr FF``ser gibt XD

mache bitte weiter so*freu*

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 3:02 am

hey. Cool. Danke für das Kommi^^Dann mach ich mal weiter^^


Kapitel 2: Chang

Gina brachte ihn zu einem toten, hohlen Baum, den sie gerne als Versteck benutzte, und setzte den Drachen dort hinein. Sie stopfte noch eine Menge trockenes Laub hinein, damit der Drache es auch schön warm hatte, und legte ihm dann das Fleisch hinein. Der Drache stürzte sich sofort gierig darauf, und verschlang alles sofort. Doch dann bettelte er Gina um mehr an, doch diese schüttelte den Kopf, und sagte: „ Tut mir Leid. Ich hab nichts mehr!“ Der Drache fing an zu jammern, aber Gina blieb hart, und sagte: „ Nein. Du bekommst nichts mehr!“ Der Drache schien es verstanden zu haben, den er nickte einmal mit dem Kopf. Gina fiel ein, das sie dem Drachen noch keinen Namen gegeben hatte. Sie überlegte, und schließlich fragte sie: „ Möchtest du Chang heißen?“ Der Drache sah sie mit großen Augen an. Ein kleines Rauchwölkchen kam aus seinem Maul, und er breitete die Flügel aus, die Gina bis jetzt noch nicht aufgefallen waren. Er kletterte aus seinem Nest heraus, und schmiegte sich an Ginas Bein. Gina nahm ihn hoch, und drückte ihn an sich. Der kleine Drache grunzte zufrieden, und schlief schließlich ein. Gina legte Chang in sein Nest zurück, und ging wieder.
Nach dem Mittagessen stibitzte sie etwas Fleisch aus dem Kühlschrank, und schlich sich aus dem Haus. Chang erwartete sie schon sehnsüchtig. „ Hallo kleiner!“ begrüßte sie den Drachen, und gab ihm das Fleisch. Chang vertilgte es, und schmiegte sich an Gina. Gina kraulte ihn, und der Drache gab ein Schnurrähnliches Geräusch von sich. Gina kam es vor, als sei der kleine Drache schon ein Stückchen gewachsen. Gina beschloss, dem kleinen Drachen das fliegen beibringen. Sie breitete Changs Flügel aus, und sagte: „ Hör zu, kleiner. Wenn du fliegen willst, musst du mit den Flügeln schlagen.“ Chang starrte aus Ginas Finger, die seine Flügel hielten. Er machte ein Geräusch, was anscheinend bedeuten sollte, das Gina seine Flügel loslassen sollte. Gina ließ Changs Flügel los, und Chang drehte sich um. Gina starrte auf seinen mit feinen Zacken besetzten Rücken. Changs Flügel verharrten ausgebreitet, und er selbst rührte sich nicht. Dann fing er an, seine Flügel auf und ab zu schlagen. Der Wind, den seine Flügelschläge entfachte, war angenehm kühl. Dann fing Chang langsam an, abzuheben. Nach fünf Minuten war er bereits so hoch gestiegen, wie der Baum. Mit jedem Flügelschlag schien er sicherer zu werden. Es dauerte nicht lange, und er düste freudig durch den Himmel. Gina freute es, Chang so voller Lebensfreude zu sehen. Chang stieß vor Freude hin und wieder ein paar Rauchwölkchen aus. Chang setzte sich auf einen dicken Ast des toten Baumes, und sah zu Gina herunter. Gina sah zu ihm herauf, und grinste, weil es sehr seltsam aussah.
Als Chang wieder unten in der Baumhöhle saß, sagte Gina: „ Ich komme nach dem Abendessen kurz noch mal her, und bringe dir eine Decke mit, damit du nicht frierst.“ Der Drache setzte sich gehorsam hin, und Gina verschwand.
Nach dem Abendessen kam sie mit einer Decke und weiterem geklauten Fleisch zurück zum Baum. Chang saß immer noch so da, wie sie ihn verlassen hatte. Sie gab ihm das Fleisch, und legte die Decke über ihn. Chang machte sich über das Fleisch her, und kuschelte sich, nachdem er es aufgefressen hatte, dankbar in die mitgebrachte Decke.
Als Gina am nächsten Morgen wiederkam, schlief Chang noch. Gina setzte sich auf eine Wurzel des abgestorbenen Baumes, und wartete. Chang erwachte, und sah Gina aus großen Augen an. „ Guten Morgen kleiner!“ sagte Gina. Chang kroch aus dem Nest, und krabbelte auf Ginas Schoß. Gina kraulte ihn. Sie fühlte sich zu Chang so eng verbunden, als wäre er ihr Freund. Chang war wieder ein Stück größer geworden, und hatte jetzt die größte einer jungen Katze. Chang rollte sich auf Ginas Schoss zusammen, und Gina fütterte ihn mit dem Fleisch. Als es dann Zeit für das Mittagessen wurde, ging sie zurück. Am Himmel türmten sich inzwischen dunkle Wolken auf. Bald würde es regnen. Ob Chang auch keine Angst hatte? Gina dachte, sie machte sich unnötig Sorgen. Denn Chang war ein Drache, und Drachen waren furchtlos.
Als sie gerade mit ihren Eltern beim Mittagessen saß, donnerte es plötzlich. Blitze zuckten, und Regen prasselte gegen die Fenster. Ihr Vater sagte mit seiner vom Rauchen ziemlich kratzigen Stimme. „ Das sieht ja nach einer richtigen Sintflut aus. Wir können froh sein, hier drin zu sein.“ Gina machte sich Sorgen um Chang. Plötzlich zuckte ein riesiger Blitz. Und er schlug ausgerechnet in den alten Baum ein, der über den anderen herausragte, und das Versteck von Chang war. Gina sprang vor Schreck auf, und rannte zur Tür. „ Wo willst du hin?“ rief ihr ihre Mutter nach. Ginas knappe Antwort war: „ Raus!“ Ihre Mutter rief ihr noch nach: „ Nein, bleib hier!“ Aber da war schon die Tür zugefallen.
Gina eilte durch den Regen, der wie in Strömen niederfiel. Sie konnte kaum etwas sehen, so dicht fiel der Regen zu Boden. Sie war so in Eile gewesen, das sie vergessen hatte, sich eine Regenjacke anzuziehen.
Als sie nun schließlich an dem umgestürzten Baum ankam, traf sie der Schlag. Die Baumhöhle war komplett ausgebrannt. Doch das beunruhigernste war, Chang war nicht da. „ Chang!“ rief sie verzweifelt. Schluchzend hockte sie sich auf den durchnässten Boden. Kein hohles freundschaftliches Quicken wie das von Chang hatte ihr geantwortet. „ Hey, was ist los?“ fragte eine ihr unbekannte Stimme besorgt. Etwas feuchtes berührte ihre Wange, und wischte die Tränen fort. Sie sah auf. Ein großer grüner Drache saß nah neben ihr, und hielt den Regen mit einem seiner Flügel fort. „ Chang?“ fragte sie fast tonlos. Der Drache nickte, und sagte: „ Ja, ich bin es!“ Gina fiel ihm um den Hals. „ Was ist passiert? Warum bist du plötzlich so groß? Und wie hast du es geschafft, aus dem Baum zu fliehen, bevor der Blitz eingeschlagen ist?“ Chang stupste sie liebevoll mit seiner Schnauze an, und sagte: „ Drachen besitzen große Kraft und auch magische Kräfte. Aus dem Baum habe ich es geschafft, weil ich das Unwetter gespürt habe. Und was meine Größe angeht, unter bestimmten Umständen können Drachen am Tag mehrmals wachsen. Genau das ist passiert, und jetzt bin ich so, wie du mich siehst!“ Gina fragte: „ Warum kannst du denn plötzlich sprechen?“ Chang sagte: „ Das können alle Drachen kurz nach ihrer Geburt. Einige brauchen länger, andere kürzer!“ Gina lächelte. Sie war froh, das Chang unversehrt war. „ Ich brauche ein neues Versteck.“ sagte Chang nun. Das fiel Gina auf. Es regnete immer noch in Strömen. „ Mir fällt nur leider keines ein!“ sagte Gina. Chang sah in den wolkendunklen Himmel. „ Ich könnte mich auf die Suche nach einem machen.“ sagte er. Dann sah er wieder Gina an. „ Aber ich lasse dich nicht allein!“ Gina sagte: „ Du könntest mich doch mitnehmen!“ Chang sah sie schief an. „ Machen sich deine Eltern dann nicht Sorgen um dich?“ Gina schlug sich vor die Stirn. An ihre Eltern hatte sie ja gar nicht gedacht. Chang sagte dann: „ Ich könnte aber auch ins Drachenland ziehen. Da bräuchte ich keine Angst mehr zu haben, das mich hier Menschen entdecken.“ Aber Gina wandte ein: „ Wieso? Dann kann ich dich nicht mehr sehen, und ich hab dich doch so gern!“ Chang rieb seinen Kopf an ihr. „ Ich auch. Aber ich habe doch keine Wahl!“ Plötzlich hörten sie einen Zweig knacken. Ein ziemlich finster aussehender Mann schlich aus dem Gebüsch. Gina erkannte ihn. Es war der Mann vom Zirkus, der Changs Mutter misshandelt hatte.
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 3:08 am

wuhu das 2 Kapitel fand ich geikler als das 1

naja mach weiter so
du bist zum FF´´sen geboren!!!

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 3:14 am

Juhuu! Noch ein Kommi. Vielen Dank. Dann kommt jetzt das nächste^^


Kapitel 3: Gefahr!

Der Mann sah die beiden finster an. Chang knurrte, und stellte sich schützend vor Gina. Der Mann grinste fies. „ Na so was. Da ist ja das Kind dieses toten Mistviehs. Hast wohl einen neuen Meister gefunden, oder?“ Chang knurrte noch lauter, und fauchte: „ Wage es ja nicht das Mädchen anzufassen!“ Der Mann höhnte: „ Oh, Beschützerinstinkt, was? Du gehörst mir und dem Zirkus, also gib auf! Ich habe euer kleines Gespräch belauscht. Ein neues Versteck also. Das wird dir nicht viel nützen. Wir finden dich schon!“ Chang spannte seine Muskeln an. Bereit zum Sprung. Dann sprang er ab, und jagte auf den Mann zu, die Klauen angriffsbereit erhoben. Der Mann wich leichtfüßig aus. Anscheinend hatte er bei der Misshandlung von Changs Mutter gelernt, Angriffen auszuweichen. Chang startete einen neuen Angriff. Er schnappte nach dem Arm des Mannes, und versuchte ihm, den Hals aufzuschlitzen. Der Mann wich aus, und schlug mit einer Peitsche nach Chang. Chang wurde von der Peitsche am Auge getroffen, und hinterließ dort einen blutigen Striemen. Chang schrie auf. Sein Brüllen hallte durch den ganzen Wald. Der Mann ging auf Gina zu. Hinter ihm rappelte sich Chang wieder auf, und schwang sich in die Luft. Er flog einen Kreis über das Geschehen, und stürzte dann hinunter. Er griff sich Gina am Kragen ihres T-Shirts, und hob sie hoch. Gina wagte es nicht hinunterzusehen, oder zu schreien. Chang stieg sehr hoch, und Gina wurde die Luft knapp. Chang hob sie höher, und drückte sie gegen sich. Gina hangelte sich an ihm hoch, setzte sich auf seinen Rücken, und klammerte sich an seinem Hals fest. Chang flog über die Stadt hinweg. Gina sah ein Meer von Lichtern. Obwohl es noch nicht Abend war, war es wegen den Wolken so dunkel wie nachts. Chang überflog die große Stadt in gerade mal 5 Minuten, und wandte sich dann Richtung Osten, zu den Bergen.
Als er landete, war Gina durchnässt, und ihr war kalt. Ihre Glieder waren steif. Chang landete sanft, damit Gina nicht zu sehr durchgeschüttelt wurde. Gina ließ Changs Hals los, und glitt hinunter. „ Siehst du jetzt, wie ernst die Lage ist?“ fragte Chang nun, der die ganze Zeit kein Wort gesagt hatte. Gina musste erst einmal zu Atem kommen, und sich von dem Flug erholen. Dann sagte sie: „ Ich weiß, das die Lage ernst ist, aber du hast mich weit weg von Zu Hause in die Berge gebracht. Meine Eltern machen sich Sorgen.“ Chang antwortete: „ Ich könnte mich auch alleine auf dem Weg ins Drachenland machen. Dann hast du keine Probleme mehr!“ Gina fiel ihm an den Hals. „ Nein, ich lass dich nicht alleine dahin!“ Chang sah sie liebevoll an. „ Du bist ein nettes Wesen. Ich bin glücklich in deiner Nähe!“ Gina sagte: „ Weißt du. Morgen muss ich in die Schule. Ich könnte dich meinen Freunden und Mitschülern zeigen. Die würden dich bestimmt auch mögen.“ Chang wich zurück. „ Da bin ich nicht so sicher. Sie werden eher Angst vor mir haben, so wie alle. Drachen werden ja als böse Geschöpfe angesehen. Aber das ist alles Lüge. Wir sind gute Wesen, und wollen niemandem etwas böses.“ Gina sagte: „ Wenn das stimmt, werden sie aber keine Angst vor dir haben. Da bin ich mir sicher. Ich kenne meine Mitschüler. Meine Freundin Lisa mag Drachen nämlich, und kann sie sehr gut zeichnen, und ich kann das auch, weil ich Drachen ebenfalls mag. Solche Drachen wie dich!“ Gina versuchte Chang Mut zuzusprechen, und ihn davon zu überzeugen, das ihre Mitschüler ihm nichts böses wollten. Es gelang ihr. Chang sagte: „ Na gut. Ich glaube dir, das sie nichts böses wollen, und begleite dich Morgen in die Schule. Aber wo soll ich solange schlafen, ohne entdeckt zu werden?“ Gina überlegte. Dann fiel ihr der Schuppen hinten in ihrem Garten ein. Der Schuppen wurde kaum benutzt, und enthielt nur wenig Gerümpel wie den Rasenmäher und den Laubrechen. Sie war sich sicher, wenn sie dort etwas Platz schaffte, könnte Chang dort übernachten. Sie sagte zu Chang: „ Du kannst in dem Schuppen hinter unserem Haus schlafen. Da wird dich niemand entdecken!“ Chang legte den Kopf schief, und fragte: „ Ist dort auch genug Platz für mich?“ Gina nickte. „ Ja, wenn ich die Sachen ein bisschen zur Seite räume, ist dort Platz für dich.“ Chang nickte, und legte sich hin. Steig auf. Ich bringe dich zurück!“ Gina warf einen misstrauischen Blick auf Changs Rücken, doch dann stieg sie doch auf. „ Bist du bereit?“ fragte der Drache. Gina sagte: „ Ja, aber bitte flieg sanft. Ich bin das eigentlich nicht gewohnt!“ Chang nickte, und schwang sich sanft in die Lüfte.
Als Chang wieder landete, befand er sich mit Gina in dem Garten vor ihrem Haus. Chang hatte sich die Umgebung wohl eingeprägt, als Gina ihn zu seinem alten Versteck gebracht hatte. Gina glitt hinab und eilte zum Schuppen. Der Regen hatte nun aufgehört, und die Wolken lichteten sich. Eine blutrote Abendsonne kam zum Vorschein, und tauchte alles in rosiges Licht. Chang hörte Gina im Schuppen herumräumen, und streckte den Kopf hinein. Gina wuchtete gerade den schweren Rasenmäher in eine frei geräumte Ecke. Dann warf sie den Laubrechen auf einen Kistenhaufen, und fegte schließlich mit einem alten Besen den Boden sauber. Als der Besen dann dem Laubrechen gefolgt war, sagte Gina: „ So. Jetzt kannst du hier schlafen. Ich gehe rein, und esse zu Abend. Dann bringe ich dir dein Abendessen!“ Chang nickte, und ließ sich auf dem Boden des Schuppens nieder. Gina verließ den Schuppen, und ging ins Haus.
Drinnen bekam sie erst einmal eine Standpauke von ihrem Vater, der ihr dabei seinen stinkenden Zigarettenatem entgegenhauchte. Gina ließ es geduldig über sich ergehen. Hauptsache, Chang war in Sicherheit. Das war ihr das einzig wichtige. Dann nach dem Abendessen stibitzte sie den ganzen Schinken aus dem Kühlschrank, und eilte zurück zum Schuppen, in dem sich Chang aufhielt. Der Drache döste, als sie den Schuppen betrat. Er hob den Kopf, und musterte hungrig den Schinken in ihrer Hand. Gina hielt ihm den Schinken hin, und er schob ihn sich gleich ins Maul. „ Lecker!“ schwärmte er. Gina sagte: „ Ich gehe dann mal wieder. Bis Morgen!“ Chang nickte, und wandte sich gleich wieder dem Schinken zu. Gina eilte ins Haus, und ging ins Bett.
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 12:32 pm

voll spannend ich dachte das chang und Gina zusammen abhauen....
Voll coool....
naja mach weiter so zum FF``sen bist du ja geboren....

ein bischen hat man schon gänsehaut bekommen mit dem vater von Gina!!!! XD

wen man hier zensuren wie ihn der schule verteilen dürft ehättest du ne 1+ mit Stärnschen bekommen!!!! naruto_clapclap Ho-grins Gailee

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 12:51 pm

Hey, cool. Noch ein Kommi. Und das mit Note^^
Das nächste kommt^^


Kapitel 4: Chang wird entführt!

Am nächsten Morgen, nachdem sie gefrühstückt hatte, holte sie ihre Schultasche, und ging mit Changs Frühstück in den Schuppen. Chang schlief noch. Gina ging zu ihm, und weckte ihn. „ Aufstehen, dicker!“ sagte sie. Chang öffnete die Augen, und gähnte ausgelassen. Gina sah dabei seine dolchartigen weißen Zähne. Sie gab ihm sein Frühstück, und dieser schlang es hinunter. Er hatte gelernt, mit wenig Nahrung auszukommen. Gina sagte: „ Komm. Ich muss jetzt los!“ Chang erhob sich, und streckte sich erst einmal ausgiebig. Die spitzen seiner ausgebreiteten Flügel streiften die Decke des Schuppens. Er faltete die Flügel wieder zusammen, und trottete Gina hinterher, die den Schuppen verließ.
Als Gina in den Schulbuss einstieg, und der gleich darauf los brauste, folgte Chang ihm in der Luft. Chang flog so hoch, das ihn die Menschen auf der Erde für einen sehr hoch fliegenden Vogel hätten halten können. Allerdings musste er sich vor den Flugzeugen in Sicherheit bringen, den die brausten nur so durch den Himmel.
Als der Bus schließlich zum Stehen kam, wartete Chang, bis Gina ausgestiegen war, und landete dann in der Nähe, und Gina kam zu ihm. „ Ich komme in der Pause mit meinen Mitschülern wieder. Warte solange hier!“ Chang nickte, und rollte sich zusammen. Gina streichelte ihn noch einmal über den Hals, und ging dann in das Schulhaus.
In der Pause kehrte sie mit ihren Freunden zurück. Es waren fünf. Es waren Lisa, Selina, Marie, Annabell und Sarah. Gina führte sie zu Chang. Sie hatte ihnen vor dem Unterricht schon erzählt, das sie einen echten Drachen mitgebracht hatte. Ihre Freundinnen hatten es ihr nicht geglaubt, dann hatte Gina gesagt, sie sollen ihr in der Pause folgen, damit sie es ihnen beweisen konnte. Nun stand sie bei Chang, und streichelte ihm über den Hals. Ihre Freundinnen hielten voller Staunen einen bebührenden und respektvollen Abstand zu Chang. Gina setzte sich an Changs Seite, und erzählte ihren Freundinnen, wie sie ihn bekommen, und aufgezogen hatte. Sie erzählte ihnen auch von dem traurigen Schicksal des Zirkusdrachenweibchens. „ Was für Tierquälerei!“ rief Selina empört. Alle vier restlichen von Ginas Freundinnen nickten gleichzeitig, und gaben ihr Recht. Gina sagte: „ Ihr könnt euch ruhig an ihn herantrauen. Er tut nichts!“ Ihre Freundinnen begannen zu tuscheln. „ Was machen die da?“ fragte Chang. „ Sie tuscheln!“ sagte Gina. Lisa war hellhörog geworden. „ Er kann ja sprechen!“ sagte sie fassungslos. Nun war es Chang, der antwortete. „ Natürlich kann ich sprechen. Das können wir alle!“ Die fünf begannen wieder zu tuscheln. Dann fragte Marie: „ Können wir ihn streicheln?“ Gina erwiderte: „ Das müsst ihr ihn schon selbst fragen!“ Jetzt meldete sich auch Annabell zu Wort. „ Dürfen wir dich anfassen?“ richtete sie ihre Frage direkt an Chang. „ Natürlich. Wieso denn nicht?“ sagte dieser etwas verwirrt. Bevor die anderen auch nur einen Fuß vor setzen konnten, traute sich Sarah heran, und berührte Chang am Hals. Die anderen sahen ihr neidisch zu, und kamen nun ebenfalls zu Chang. Chang ließ sich die Streicheleinheiten gefallen, und schloss entspannt die Augen. Nach wenigen Augenblicken waren die fünf so weit gegangen, das sie sogar auf Chang herumkletterten. Dieser ließ es geduldig über sich ergehen. Die sechs Mädchen fanden es ziemlich enttäuschend, als die Schulglocke das Ende der Pause ankündigte. Gina sagte zu Chang: „ Ich komme wieder, wenn die Schule vorbei ist.“ Der Drache nickte, und rollte sich wieder zusammen, nachdem Gina verschwunden war.
Als die Schule endlich zuende war, und Gina mit ihren Freundinnen zusammen aus dem Schulhaus trat, erschracken sie alle gleichzeitig. Ein Zirkuswagen stand da, und der zernarbte Mann zerrte an einer Kette, die um Changs Hals lag. Chang sträubte sich dagegen, den vergitterten Zirkuswagen zu betreten, und drückte seine Beine durch. Der Direktor, der daneben stand, schlug mit seiner Peitsche auf ihn ein. Changs Maul war mit einem groben Seil zugeknotet worden, und um seine Flügel lagen ebenfalls Ketten. Chang widersetzte sich weiter seinen Peinigern, doch als der zernarbte Mann einmal sehr heftig an der Kette riss, gab sein Widerstand nach, und er verschwand im Wagen. Der zernarbte Mann folgte ihm in den Wagen, und hinter ihm wurde die Laderampe geschlossen. Der Direktor stieg vorne ein, und der Wagen brauste davon. Gina starrte dem wagen entsetzt hinterher, und fiel dann schluchzend auf die Knie. Ihre Freundinnen ließen sich neben ihr nieder, und trösteten sie. Selina sagte sanft: „ Keine Sorge. Wir können ihn zusammen sicher retten. Das verspreche ich dir!“ Gina sah auf. Sie war froh, das ihre Freundinnen zu ihr hielten. So schmiedeten sie einen Plan, wie sie Chang helfen konnten.
Kurz vor Mitternacht trafen sich sechs Schatten hinter einer Mülltonne vor dem Zirkus. „ Habt ihr alles?“ fragte Gina. „ Ja!“ sagten alle fünf leise, aber gleichzeitig. „ Gut. Dann los!“ sagte Gina entschlossen. Sie schlichen zu der Stelle, an der der Wagen des Zirkusdrachen gestanden hatte. Doch das Zirkusgelände war von einem großen Zaun umgeben. Als sie den letzten Wagen erreicht hatten, sah Gina sehr schwach eine geschuppte Schwanzspitze aus dem Wagen hängen. „ Da ist er!“ sagte sie leise. „ Aber wie kommen wir darein?“ fragte Lisa. „ Wir machen eine Räuberleiter!“ sagte Marie. „ So machen wir es!“ sagte Annabell. „ Ich finde, Gina sollte zuerst gehen. Sie kennt den Drachen am besten!“ sagte Sarah. Da gaben ihr alle Recht. Also stellten sich Sahra und Annabell aufeinander. Der Zaun war so hoch, wie drei von ihnen übereinander. Gina kletterte mühsam an Sahra und Annabell hoch. Sie überstieg den Zaun, und landete auf der anderen Seite. Die anderen reichten ihr ein paar Sachen herüber. Selina folgte ihr über den Zaun. Die anderen warteten drüben, um sie zu warnen, und ihnen Rückendeckung geben zu können. Gina und Selina schlichen zu dem Wagen, und spähten hinein. Chang lag in dem Wagen. Alle viere von sich gestreckt. Es sah aus, als sei er nur bewusstlos. Doch seine Schwanzspitze zuckte, und er gab ein sehr leises Knurren von sich. Selina suchte in ihrer Hosentasche herum, und beförderte eine Haarnadel herauf. Gina nahm sie ihr ab, und steckte sie vorsichtig in das Schloss. Sie werkelte ein wenig herum, und schließlich hatte ihre Arbeit erfolg. Ein feines leises Klicken verriet ihr, das die Tür nun entriegelt war. Langsam machte sie die Tür auf, und schlich hinein. „ Chang?“ flüsterte sie. Keine Antwort. „ Chang? Ich bin’s!“ sagte sie nun ein wenig lauter. Diesmal bekam sie eine Antwort. „ Gina? Lass mich hier. Du kannst mir nicht helfen. Ich werde hier wahrscheinlich zu Grunde gehen, wie meine Mutter!“ Gina trat näher heran, und sagte: „ Ich lasse dich nicht im Stich. Deine Mutter hat mir, bevor sie starb ihr Ei gegeben, aus dem du geschlüpft bist. Sie wollte, das ich dich beschütze und aufziehe. Das kann ich aber nicht tun, wenn du nicht gerettet werden willst!“ Chang brummte nur. Gina wurde langsam sauer. „ Weißt du. Alle sind gekommen, um dich zu retten. Lisa, Selina Annabell, Marie und Sarah. Sie alle wollen dich retten. Nimm die Hilfe doch an, und lieg nicht hier herum, und warte auf dein Ende!“ Chang hob den Kopf. Er sah sie aus leeren Augen an. „ Ich weiß die Hilfe zu schätzen. Aber mit mir ist es vorbei! Das einzige, was mir noch helfen kann, ist die Magie des Drachenlandes. Und das ist sehr weit weg. Und ich bezweifle, das ich es bis dahin schaffe, ohne das sie mich wieder fangen!“ sagte er betrübt. „ Dann komme ich halt mit, und beschütze dich!“ platze Gina leise heraus. Ein Ausdruck von Überraschung erschien in Changs leeren Augen. Er reckte den Hals soweit vor, wie es seine Ketten erlaubten, und sagte: „ Aber was ist mit deinen Eltern? Sie werden sich Sorgen machen. Und die Reise ist nicht leicht. Ich bezweifle, das du mich beschützen kannst. Ich will nicht, das man dich tötet!“ Gina wurde es etwas unwohl dabei, als sie sich ausmalte, was Chang da eben gesagt hatte. Doch sie sagte entschlossen: „ Ich werde meinen Eltern einen Brief dalassen. Sie werden schon alles verstehen. Und was die Verteidigung angeht. Du kannst mir doch die Magie bebringen. So schwer kann das doch nicht sein!“ Chang stupste sie liebevoll an. „ Ich glaube, du hast Recht. Aber wie komme ich hier weg? Ich bin gefesselt!“ Gina überlegte, und sagte dann: „ Können Drachen nicht Feuer speien?“ Chang sah aus, als wäre ihm gerade eine Idee gekommen. „ Du hast Recht. Das können wir. Ich habe das wohl vergessen, als mich die Leute vom Zirkus gefangen genommen haben. Tritt zurück!“ Gina tat, was Chang sagte, und wich zurück. Der Drache wandte sich den Ketten an seinen Beinen zu, hob den Kopf, und atmete tief ein. Dann schoss ein Feuerstrahl, wie der, eines Flammenwerfers aus seinem Maul, und traf auf das Eisen, das sofort anfing rot zu glühen. Nach einer Minute etwa erlosch das Feuer aus seinem Maul und er zerrte an dem roten Eisen. Es zersprang. Ein Hoffnu8ngsschimmer kehrte in seine Augen zurück, und er fuhr an seinen restlichen Beinen, und an den Ketten um seine Flügel fort. Als er alle Ketten gelöst hatte, stand er auf, reckte sich, und streckte genüsslich seine Flügel aus. „ Ah, es tut gut, diese Ketten los zu sein!“ Er rieb seinen großen Kopf an Gina, und sagte: „ Danke, das du mich motiviert hast. Ich habe wohl zu voreilig aufgegeben!“ Gina ihrerseits erwiderte die Umarmung, doch dann rief Selina: „ Beeilt euch! Da kommt jemand!“ Das holte Gina und Chang wieder in die Realität zurück, und sie verließen eiligst den Wagen. Sie schlichen sich zum hinteren Zaun, und Gina wollte gerade rüber steigen, als Chang sie aufhielt. „ Du fliehst mit mir!“ sagte er. Gina nickte, und zog sich auf seinen Rücken. Chang breitete die Flügel aus, und flog los. Er rief den fünf anderen Mädchen zu: „ Folgt uns. Wir fliegen schon einmal voraus!“ Die Mädchen rannten davon. Chang selbst legte die Flügel so an, das er wie ein Pfeil durch den Himmel schoss. Ersteuerte auf Ginas Zu Hause zu, damit sie ihren Eltern die Nachricht dalassen konnte.
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 12:53 pm

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH, holt chang wieder sofort T T
das ist traurig T T XD
naja hoffe er kommt wiedere XD

Note 2- weil chang weg ist T T aber da die FF geil wahr bekommst du ne 1+ mit Stärnchen!!!

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 12:55 pm

Cool. Wieder ein Kommi, obwohl ich das Kapitel gerade erst gepostet habe. Egal. Das nächste^^



Kapitel 5: Die große Reise

Chang landete. Gina stieg ab. Chang drückte sich so tief ins Gras, wie er nur konnte. Gina lief in das dunkle Haus, schrieb eilig die Nachricht, und packte schnell den Rucksack mit Sachen, die sie für nötig hielt. Sie packte auch etwas Proviant ein. Das meiste war Fleisch für Chang. Sie legte den Brief auf den Küchentisch, und eilte wieder hinaus. Chang erwartete sie bereits ungeduldig. Ihre Freundinnen warteten auch, um sich von ihr zu verabschieden. Gina bestieg Chang, und sagte: „ Lebt wohl, alle miteinander. Ich werde wahrscheinlich nicht Wiederkommen. Ihr wart meine besten Freunde. Danke für alles und eure Hilfe bei Changs Rettung.“ Chang richtete sich auf, sagte aber: „ Moment. Ihr dürft euch alle eine Schuppe von mir aussuchen. So vergesst ihr uns nicht!“ Die fünf Mädchen kamen näher, und suchten sich jeder eine schöne Schuppe aus. „ Tut es dir ohne deine Schuppen nicht weh?“ fragte Gina, aber Chang erwiderte: „ Nein. Meine Schuppen wachsen nach!“ Gina strich ihm über den Hals. „ Dann ist ja gut!“ sagte sie, und Chang lächelte. Chang schwang sich in den Himmel, und drehte noch einmal eine Runde über das Haus. Gina winkte ihren Freundinnen, und diese winkten zurück. Dann flog Chang in Richtung Osten davon. Hinein ins Ungewisse.

Gina erwachte. Sie war eingeschlafen, weil sie Chang so spät noch gerettet hatte. Die Sonne war schon aufgegangen, aber Chang flog unermüdlich weiter. Die Umgebung erkannte Gina bereits nicht mehr wieder. Sie überflogen hohe, schneebedeckte Berge. „ Wo sind wir hier?“ fragte Gina. „ Das ist das Ural-Gebirge. Es liegt vor Asien, in dem versteckt das Drachenland liegt.“ Sie flogen nach Asien? Da kannte sich Gina nun wirklich nicht aus. Sie kannte ja noch nicht einmal die Sprache. Was sollte sie dann hier? „ Kannst du denn asiatische Sprachen?“ fragte sie Chang. Chang sagte: „ Drachen beherrschen von Geburt an viele Sprachen. Auch asiatisch!“ „ Leben nur im Drachenland Drachen, oder gibt es sie auch wo anders?“ Chang schwieg eine Zeit lang. Dann sagte er: „ Es gibt auch Drachen, die nicht im Drachenland leben. Allerdings sind diese oft bedroht, denn die Menschen zerstören ihre Lebensräume immer mehr. Da bleibt ihnen nicht mehr viel Platz zum leben. Sie hocken in dunklen Höhlen, und warten darauf, das die Menschen aufhören, ihre Lebensräume zu zerstören. Doch das wird nie geschehen, und sie sterben mit der Hoffnung, das es eines Tages doch geschieht!“ Gina war entsetzt. Sie malte sich gerade aus, wie ein Drache in einer Höhle hockte, und sein Leben beendete. Es erinnerte sie an den Zirkusdrachen, der ihr Chang gegeben hatte, bevor er starb. Sie wusste nicht, was die Menschen alles mit der Natur anstellten. Sie dachte, die Menschen würde Respekt vor dem Leben haben. Aber da lag sie falsch. Sie aß ja Fleisch, das von Tieren kam, die extra dafür gezüchtet wurden, um nachher geschlachtet und gegessen zu werden. Diese Tiere vergammelten wahrscheinlich in engen Räumen, in den noch nicht einmal Sonnenlicht eindrang. Sie flogen schweigend weiter, bis Chang plötzlich sagte: „ Es riecht nach Drache!“ Bevor Gina etwas sagen konnte, legte Chang die Flügel an, und sank schnell tiefer. Gina klammerte sich an seinen Hals, damit sie nicht rutschte. Chang landete vor einem Wald, und starrte mit Entsetzen in den Augen auf einen Bauernhof. „ Was ist da?“ fragte Gina. Chang knurrte: „ Da wird ein Drache gefangengehalten!“ Gina war überrascht und entsetzt zu gleich. „ Was?“ fragte sie. „ Wir müssen ihm helfen!“ Chang antwortete: „ Es ist kein er. Es ist eine sie!“ Gina antwortete: „ Ein Weibchen? Wir müssen ihr helfen!“ Chang nickte, und rannte los. Das war für für Gina ungewohnt, denn sie hatte bis jetzt nur auf einem fliegenden Drachen gesessen. Da Chang rannte, war es für sie noch unangenehmer. Chang hielt kurz vor dem Hof. Ein Hund hatte angefangen zu bellen. „ Wie kommen wir an dem Hund vorbei?“ fragte Gina. „ Gar nicht!“ antwortete Chang. „ Wenn er uns Ärger macht, fresse ich ihn einfach. So leer wie mein Magen ist, kann ich so eine stinkende Töle leicht verspeisen!“ Gina war überrascht über die plötzliche Schärfe in Changs Worten. Er meinte es mit der Rettung wohl sehr ernst. Chang lief los. Geradewegs in den Hof.
Nun sah Gina den Drachen. Er war sonnengelb, und war mit einer Kette an die Wand gefesselt. Er ließ den Kopf hängen, und sah ziemlich traurig aus. Er erinnerte Gina an das Zirkusdrachenweibchen, von dem sie Changs Ei bekommen hatte. „ Was machst du da an der Hauswand?“ fragte Chang. Die Drachin spitzte die Ohren, und hob den Kopf. „ Ich wurde gefangen. Jetzt werde ich als Wachdrachen benutzt!“ „ Willst du das denn?“ fragte Chang. „ Natürlich nicht!“ sagte das Drachenweibchen verzweifelt. Chang kam näher. „ Wie heißt du?“ fragte er. „ Tscharia.“ antwortete das Drachenweibchen. Chang kam näher. „ Ich befreie dich von der Kette. Halt still!“ Tscharia hörte auf Chang, und blieb ganz steif sitzen. Chang atmete tief ein. Gina, die immer noch auf seinem Rücken saß, konnte spüren, wie Changs Körper vibrierte, als sich die Luft in Feuer verwandelte. Chang wandte sich der Kette zu, und stieß einen Flammenstrahl aus. Es war ein Flammenstrahl, wie der, als sich Chang von den Ketten in seinem Wagen befreit hatte. Nach einer Minute sagte Chang: „ So, ziehe an deiner Kette!“ Tscharia zog wie befohlen, und das rot glühende Eisen zersprang. Tscharia war sehr glücklich, und rieb dankbar ihren Kopf an Chang. Der Hund begann wieder zu bellen. Ein Auto fuhr heran. Chang sagte: „ Los. Beeilung!“ Die beiden Drachen rannten los. Sie betraten den Wald. Hinter ihnen hörten sie den wütenden Ruf des Bauers. „ So ein Mist. Das Vieh ist entkommen!“ Sie rannten weiter. Sie rannten, bis die Sonne unterging. Dann hielten sie an. Tscharia brach zusammen. Sie atmete schwer, und klagte: „ Ich hab so einen Hunger!“ Gina stieg von Chang herunter. Das Rennen des Drachen war ihr sehr unangenehm gewesen. Sie suchte in ihrem Rucksack, und gab Tscharia das Fleisch, welches sich immer noch darin befand. Tscharia nahm es dankbar an. Sie verschlang das Fleisch, und legte sich hin. „ Danke für die Rettung!“ sagte sie. Chang rieb sich an ihr. „ Das war Pflicht. Das musste geschehen.“ Tscharia hob den Kopf, und sah Chang in die Augen. „ Wie heißt du eigentlich?“ Chang baute sich vor Tscharia auf, und sagte: „ Ich bin Chang!“ Gina lachte. Chang machte sich gerne wichtig. Dann bemerkte Tscharia Gina. Sie sah das Mädchen an. „ Und wer bist du?“ Gina sagte: „ Ich bin Gina. Ich begleite Chang. Er ist auf der Suche nach dem Drachenland!“ Tscharias Augen weiteten sich. „ Das Drachenland? Gibt es das noch?“ fragte sie. „ Ich weiß es nicht!“ antwortete Chang. Tscharia fragte mit einem Hoffnungsschimmer in den Augen: „ Darf ich euch begleiten?“ Chang sagte: „ Natürlich. Dann müssen Gina und ich nicht mehr alleine reisen!“ Tscharia sah glücklich aus. Sie faltete ihre Flügel auseinander, und schüttelte sie einmal kräftig aus. „ Ich bin ewig nicht mehr geflogen!“ sagte sie. Chang sagte: „ Ruht euch erst einmal richtig aus. Morgen fliegen wir los!“
Ganz früh am nächsten Morgen weckte Chang Gina und Tscharia. „ Wir müssen los!“ sagte er nur. Tscharia stand auf, und streckte sich. Gina quälte sich mühsam hoch. Sie war immer noch müde. Chang stupste sie an, und sagte: „ Komm. Steig auf. Du kannst auch auf meinem Rücken weiterschlafen!“ Gina streckte sich, und kletterte auf Changs Rücken. Chang breitete die Flügel aus. Neben ihm tat Tscharia es ihm nach. Chang begann, seine Flügel auf und ab zu schlagen. Seine Füße verließen den Boden, und er stieg langsam in den Himmel. Die gelbe Tscharia schlug ebenfalls mit ihren sonnengelben Flügeln, und erhob sich in den Himmel. Chang wandte sich wieder Richtung Osten, und flog weiter ihrem Ziel entgegen. Der Boden unter ihnen wurde schnell kleiner. Und für einen Moment glaubte Gina den Zirkuswagen zu sehen, der in die gleiche Richtung fuhr, wie die, in die sie flogen.
Als die Sonne den Rand des Horizonts erreichte, sank Chang nieder. „ Wo willst du hin?“ fragten Gina und Tscharia gleichzeitig. Chang sagte: „ Ich spüre da unten eine ungeheuerliche Menge Magie. Und wenn ich mich nicht irre, rieche ich dort auch Drachen!“ „ Was?“ fragte Tscharia. „ Das müssen wir uns ansehen!“ sagte nun auch Gina. Chang sank tiefer. Er landete, und legte die Flügel an. Gina rutschte von seinem Rücken, behielt aber weiterhin eine hand an seinem Hals. Hinter ihnen landete auch Tscharia. Chang streckte den Kopf in die Luft, und schnüffelte. „ Wo sind sie?“ fragte Tscharia. Chang schnüffelte weiter. „ Da lang!“ sagte er dann, und senkte den Kopf. Er setzte sich in Bewegung, und lief vorwärts. „ Jetzt rieche ich es auch!“ sagte Tscharia aufgeregt. Chang blieb vor einer von Efeu überwucherten Wand stehen. „ Hier muss es sein!“ sagte er, und streckte seinen Kopf vor. Gina erschrak. Changs Kopf verschwand, als er das Efeu berührte. Chang zog seinen Kopf wieder zurück, und sagte: „ Hier ist es. Hier ist das Drachenland!“
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 1:10 pm

cooo, trauriger abscheid T T
denoch ich dachte das ein drache ohne schupen verwundbar ist???

naja du bekommst für dieses kapi ne 1+*

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 1:24 pm

Wieder ein Kommi von meinem Clan-Leader. Vielen dank erst mal für die ganzen Kommis^^ * verbeug* Das nächste kommt^^


Kapitel 6: Das Drachenland in Gefahr!

Tscharia und Gina sahen Chang an. „ Bist du sicher?“ fragte Tscharia. Chang nickte. „ Ja. Es riecht ganz deutlich nach Drachen und Magie!“ Gina erwiderte: „ Aber ich sehe nur Efeu!“ Chang nickte. „ Das ist ein Trick, damit Eindringlinge denken, es sei nur eine Sackgasse. Es ist in Wirklichkeit ein magisches Siegel.“ Tscharia sagte nervös: „ Dann lass uns gehen! Ich kann es kaum erwarten, andere Drachen zu sehen!“ Chang nickte, und ging voran. Gina zögerte erst, doch dann ging sie Chang nach. Tscharia betrat das Drachenland zuletzt.
Sie standen in dem Eingang einer Höhle. Was sie sahen, erstaunte sie. Vor ihnen erstreckte sich eine Weite Ebene umgeben von Gebirgszügen und gesäumt von Flüssen, Seen und Wäldern. Das Land strahlte eine wilde Schönheit aus. Ein roter Drache kam herangeflogen. „ Wer seid ihr? Und was wollt ihr?“ Chang antwortete: „ Wir sind auf der Flucht. Ein Zirkus verfolgt uns, der in uns nur Geldbeschaffungsmittel sieht.“ Der rote Drache nickte. „ Aha. Freut mich, euch kennenzulernen. Ich bin Zarion.“ Nun stellten sich die drei Neuankömmlinge vor. Zarion nickte, und sagte: „ Dann sucht euch eine Höhle aus. Hier wird euch niemand finden.“ Die zwei Drachen nickten, und Gina fragte: „ Ich kann aber bei dir bleiben, oder?“ Chang nickte. „ Natürlich kannst du das!“ Gina war froh darüber. Zarion flog wieder fort, und ließ sie allein. Gina stieg auf Chang, und dieser flog los.
Er landete vor einer mittelgroßen Höhle, dessen Blick auf einen See ging. Gina stieg ab, und Chang trottete hinein. Die Höhle war dunkel, und Gina konnte nichts sehen. Doch Chang lief vorwärts, als herrschte in der Höhle helligter Tag. Gina orientierte sich einfach an seinen grün leuchtenden Schuppen. Sie betraten eine Höhle, die vollkommen von oben bis unten mit grünen Edelsteinen bedeckt war. „ Das sind Smaragde.“ erklärte Chang. „ Das sind seltene und machtvolle Edelsteine. In der Menschenwelt gibt es sie selten. Aber hier im Drachenland sind sie eigentlich häufig verbreitet. Meine Schuppen bestehen auch aus Smaragdstein. Daher kommt auch die grüne Farbe.“ Gina war erstaunt, und strich mit den Fingern über die grünen Smaragde. Sie waren kühl, fühlten sich aber glatt an, obwohl sie spitz aus der Wand heraustraten. Chang rollte sich an der hinteren Wand zusammen, und bot Gina seinen weichen Bauch dar. Erst jetzt merkte Gina, wie müde sie wirklich war. Die Smaragde glühten geheimnisvoll, und spendeten gerade so viel Licht, das man in der Höhle sehen konnte. Gina setzte sich zu Chang, und gleich darauf fielen ihr die Augen zu. Ihr drachischer Freund deckte sie mit seinen Flügeln zu, und schlief kurz darauf selbst ein.
Am nächsten Morgen wurde Gina von einem Stupser von Changs Nase geweckt. Sie schlug die Augen auf, und sah seinen Kopf vor sich. „ Es gibt Probleme!“ sagte er ernst. Gina stand auf. Tscharia stand in der Höhle, und trat ungeduldig von einem Bein aufs andere. „ Zarion möchte uns sehen!“ sagte sie mit zitternder Stimme. Es schien also um etwas sehr ernstes zu gehen. „ Lass uns gehen!“ sagte Chang. Tscharia nickte, und verließ mit eiligen Schritten die Höhle. Chang ging ihr gemächlich nach, und Gina folgte ihm.
Zarion wartete vor dem Eingang des Drachenlandes. Neben ihm saß ein ziemlich ramponierter blauer Drache. „ Gut das ihr da seid!“ sagte er. „ Worum geht’s?“ fragte Gina. Zarion drehte den Kopf, und sah zu dem blauen Drachen. „ Das ist Saphir.“ sagte er. „ Er wurde bei einem Ausflug in der Menschenwelt angegriffen!“ Er sah Saphir vielversprechend an. Dieser verstand, und sagte mit angsterfüllter Stimme: „ Da draußen in der Menschenwelt bin ich einer Gruppe von ihnen begegnet. Sie haben versucht mich zu fangen. Ich glaube, in der Menschensprache heißt das Wanderzirkus. Sie sahen in mir wohl eine Art Tier, das man einfach so versklaven kann. Ich konnte entkommen, aber sie haben gesehen, wie ich hinter der magischen Barriere verschwand. Jetzt kämpfen sie sich durch den Wald. Sie sind schon ganz nah!“ Saphir begann zu zittern. „ Ich glaube, sie wollen in unser Land eindringen, um uns für ihre bösen Machenschaften zu fangen, und zu versklaven. Wir werden eine Schlacht erwarten müssen. Bereitet euch darauf vor!“ Daraufhin breitete er seine weinrot schimmernden Flügel aus, und flog fort. Chang stupste Gina an. „ Die Schlacht wird hart. Tausende werden sterben. Deshalb muss ich wissen, ob du uns helfen willst!“ Ohne Nachzudenken sagte Gina: „ Ich helfe euch so gut ich kann!“ Chang schloss seine Augen. „ Dann muss ich es wissen.“ sagte er. „ Willst du meine Partner, Freund und Reiter werden?“ Gina starrte ihn an. „ Wie meinst du das?“ fragte sie. Chang antwortete: „ Ich meine damit, ob du ein Drachenreiter sein willst.“ Gina starrte ihn an. „ Warum willst du das?“ fragte sie sichtlich verwirrt. Chang sagte ruhig: „ Eine Schlacht steht uns bevor. Du kannst so nicht in die Schlacht ziehen. Ein Drachenreiter kann die Magie des Drachen nutzen, mit dem er sich vereint hat.“ Gina dachte nach. Das hörte sich zwar vielversprechend an, aber sollte sie darauf eingehen? Schließlich sagte sie: „ Gut. Ich werde dein Reiter.“ Chang erwiderte: „ Du musst dir das gut überlegen. Wenn wir erst einmal miteinander verbunden sind, dann auf Lebenszeit. Wir teilen uns alles. Unsere Sinne, Freude und Trauer, Angst und Mut, Leid und Kraft, und auch Tod und Leben. Willst du das wirklich?“ Gina dachte wieder nach. Eine Verbindung mit Chang auf Lebenszeit? Das mit der Magie hörte sich vielversprechend an, aber die anderen Beispiele hatten auch ihre Nachteile. Diese Entscheidung musste sie gut überlegen. „ Was ist?“ fragte Chang, als sie nicht antwortete. Gina sah ihn lange an. Seine unergründlich grünen Augen sahen sie fragend an. schließlich traf Gina die Entscheidung. „ Ja, ich bin mir sicher und will dein Reiter werden!“
Chang sah zufrieden aus. „ Gut.“ sagte er. „ Dann berühre jetzt mein Herz!“ Er setzte sich auf die Hinterbeine, und wartete. Gina trat auf ihn zu, und legte ihre Hand auf sein Herz. Kurz darauf sah sie vor ihrem inneren Auge Bilder aufblitzen. Den Schatten eines riesigen Drachen, auf dem ein Mensch saß. „ Was hab ich da gesehen?“ fragte sie Chang. „ Das war die Geschichte der Drachenreiter.“ antwortete Chang.

NaJa. Etwas kürzer als die anderen, aber egal.
Anmerkung: Zarion wird Sarion ausgesprochen^^
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 1:39 pm

na endlich mal ein anderes Tier XD
naja die ist zwar gut gelungen denoch nicht besser wie die anderen*nicht böse sein*
aber sie ist gut beschrieben und ist auch geil!!!

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 1:46 pm

Juhuu. Noch ein Kommi. Da kann ich ja gleich das nächste Kapitel posten^^


Kapitel 7: Die Schlacht

Augenblicklich begann die Umgebung um Gina herum zu flirren. Rot und Blau waren gedämpft, dafür stach aber das Grün besonders ins Auge. „ Siehst du die Welt so?“ fragte Gina Chang. Chang nickte. „ So sehen das alle Drachen. Bei grünen Drachen sticht besonders das Grün hervor, während alle anderen Farben gedämpft sind. Bei Roten Drachen wiederum, sticht das Rot hervor, während alle anderen Farben gedämpft sind.“ Nun nahm Gina einen feinen Geruch wahr. Es war der Geruch von Feuer. Sie roch ihn erst jetzt, vorher aber war er ihr nicht aufgefallen. „ Du bist jetzt auch mit meinem Geruchssinn verbunden.“ Sagte Chang, der offensichtlich ihre Gedanken gelesen hatte. Auch hörte Gina jetzt Geräusche, die sie vorher nicht gehört hatte. Feiner Vogelgesang lag in der Luft. Chang sagte: „ Komm. Wir müssen uns auf die Schlacht vorbereiten.“ Er legte sich hin, und Gina stieg auf. Chang schwang sich in die Luft, und flog auf einen Berg zu, der die anderem bei weitem überragte.
Als er landete, befand er sich vor einer großen Höhle. „ Da gehen wir jetzt hinein.“ sagte Chang. Gina nickte. Chang ging voraus, und Gina folgte ihm.
Chang kam nach sehr langem laufen in eine große Höhle. Gina war erstaunt. In der Höhle standen überall kleine Männer mit langen Bärten. Sie schlugen mit Spitzhacken auf das Gestein ein, und holten Diamanten, Gold, Silber und andere Kostbarkeiten hervor. Das waren Zwerge. Die gab es auch im Drachenland? „ Nicht nur Drachen leben im Drachenland.“ erklärte Chang. „ Hier leben auch andere Wesen, die bei euch als Fabelwesen gelten. Hier im Drachenland regieren nur die Drachen über alles.“ Gina nickte. „ Was wollen wir denn hier?“ Chang sagte: „ Das wirst du gleich wissen. Komm!“ Er ging weiter. Er führte Gina in eine Nebenhöhle, in der ein Zwerg mit dicken muskelbepackten Armen vor einer art Ofen stand. „ Zwerg!“ sagte Chang gebieterisch. Der Zwerg drehte sich um. „ Oh. Ein Drache. Was kann ich für euch tun?“ Chang sagte: „ Das hier ist meine Reiterin Gina. Da wir uns für eine Schlacht vorbereiten müssen, sollst du ihr eine Rüstung aus meinen eigenen Schuppen anfertigen!“ Der Zwerg verbeugte sich. „ Aber natürlich!“ sagte er. Er ging zu Chang, und fing an, ihm Schuppen abzunehmen. Chang ließ es geduldig über sich ergehen. Dort, wo Schuppen fehlten, begannen sogleich wieder neue zu wachsen. Gina wusste nicht, dass das bei Drachen so schnell ging. Mit Erlaubnis von Gina vermass der Zwerg ihren Körper, um nach den Maßen ihre Rüstung anzufertigen.
Der Zwerg arbeitete sehr schnell. Innerhalb einer stunde hatte er bereits die Hälfte der Rüstung fertig gestellt. Nach einer weitern Stunde war sie dann fertig. Sie passte Gina wie angegossen. „ Sie wird mit dir wachsen.“ sagte der Zwerg zum Schluss noch. Er gab ihr auch einen Helm, mit dem sie ihren Kopf schützen konnte. „ Gut gemacht, Zwerg.“ sagte Chang, nachdem er die Rüstung gemustert hatte. Der Zwerg verbeugte sich so tief, das seine knollige Nase den Boden berührte. „ Steht’s zu Diensten!“ sagte er. Chang nickte, und verließ wieder die Höhle. Gina folgte ihm.
Als sie wieder in der Luft waren flog Chang den Berg einfach nur hinauf. Wo wollte er wohl jetzt hin? Kurz vor dem Gipfel des Berges landete er. Dort befand sich ebenfalls eine riesige Höhle. „ Wir gehen jetzt zum Drachenkönig. Rede nur, wenn du gefragt wirst!“ sagte Chang mahnend. Gina nickte. Sie war noch nie einem König begegnet. Egal ob Mensch oder Drache, das war das erste mal. Chang betrat die Höhle. Sie wurden von einem silbernem Drachenweibchen empfangen. „ Was kann ich für euch tun?“ fragte es höflich. „ Wir wünschen eine Audienz beim Drachenkönig!“ sagte Chang. Die Drachin nickte. „ Ich sage ihm Bescheid. Wartet hier!“ sagte sie, und eilte davon. Nach mindestens 5 Minuten kam sie wieder, und sagte: „ Ihr dürft jetzt hereingehen.“ Chang dankte der Drachin, und betrat die Höhle. In der Höhle war es so hell, das Gina geblendet wurde. In der Mitte der Höhle stand ein gigantischer Kristall, der in allen nur möglichen Farben leuchtete. Ganz hinten saß ein riesiger goldener Drache auf seinen Hinterbeinen, und sah gebieterisch in die Höhle hinein. Chang ging zu dem Drachen, und senkte ehrfürchtig den Kopf. Gina tat es ihm nach. „ Eure Majestät!“ sagte Chang. „ Ich bin Chang. Ich und meine Reiterin kommen aus der Menschenwelt. Uns wurde berichtet, das die Menschen, vor denen wir geflohen sind, nun kurz davor sind, das Drachenland zu entdecken. Deshalb werden wir uns auf eine Schlacht vorbereiten müssen. Werdet ihr uns unterstützen?“ Der Drachenkönig, der sich bis jetzt nicht einmal gerührt hatte, sagte mit dröhnender Stimme: „ Chang aus der Menschenwelt. Mit trifft es tief, was du zu berichten hast. Allerdings ist es das erste mal seid tausenden von Jahren, das ich einen Drachenreiter begrüßen darf. Auch, wenn es eine Frau ist. Und was deine Bitte angeht, auch ich werde euch helfen.“ Der Drachenkönig atmete tief ein, und ließ einen Flammenstrahl auf den großen Kristall zurasen. Als dieser getroffen wurde, erstrahlte er in einem sehr hellen goldenen Licht, das selbst Chang blendete. Das goldene Licht sammelte sich an der Spitze des Kristalls, und schoss in einem hell leuchtendem Strahl hinauf in den Himmel. Als das Licht wieder verloschen war, sagte der Drachenkönig: „ Ich habe nun dem Drachengott die Nachricht geschickt, das seine Welt in Gefahr ist, und ihn gebeten, das er uns alle behüten werde. Und was euch angeht, ihr dürft nun gehen, und euch vorbereiten. Morgen werden wir alle Posten beziehen!“ Chang senkte den Kopf nun tiefer, und sagte gehorsam: „ Wie ihr wünscht, eure Majestät!“ Chang und Gina verließen die Höhle. Während sie durch die Luft flogen, fragte Gina. „ Warum bin ich seit tausenden von Jahren die erste Drachenreiterin?“ Chang antwortete: „ Weißt du. Früher sind viele Drachen in die Menschenwelt gereist, um sich einen Reiter zu suchen. Doch sie sind nie zurückgekehrt.“ Gina verstand. Mit früher musste Chang wohl das Mittelalter meinen, in dem Ritter immer gegen die Drachen gekämpft hatten. Sie hatten sie wohl getötet, und deshalb waren sie wohl nie zurückgekehrt. Chang landete vor ihrer Höhle, und betrat sie. Er rollte sich an der hinteren Wand zusammen, und Gina schmiegte sich an seinen weichen Bauch.
Als sie am nächsten Morgen die höhle verließen, waren sie sehr erstaunt. Auf jedem freien Felsvorsprung, und aus jeder Höhle sahen Drachen verschiedener Größe, Farben und Art in das Tal. Unter ihnen war auch Tscharia. Manche Drachen trugen sogar Rüstungsteile. Brust und Halspanzer waren am meisten vertreten, denn das waren die verletzlichsten Punkte von Drachen. Die Drachen schienen zu warten. Alle schwiegen. Alle Blicke richteten sich plötzlich auf den Eingang zum Drachenland. Gina war es, als hätte sie einen Zweig knacken gehört. Dann erschien plötzlich eine Person in Drachenland. Groß, muskelbepackt und zernarbt. Der Mann vom Zirkus! Ihm fielen sofort die vielen Drachen auf, die ihn aus verschiedenenfarbigen Augen anstarrten. „ Ja. Hier ist es. Sie starren mich alle an!“ rief er über die Schulter. Sofort erschien ein Dutzend von Zirkusleuten. „ Die Zauberer sind die gefährlichsten. Sie können wirklich zaubern. Das sind nicht nur Tricks.“ flüsterte Chang Gina zu. Plötzlich schwangen sich alle Drachen unter ohrenbetäubenden Gebrüll in die Luft und griffen die Menschen an. Doch sie wurden von einem grün leuchtenden Magieschild aufgehalten. „ Ein Zauberer!“ knurrte Chang. Alle Drachen ließen von den Zirkusleuten ab, flogen große Bögen, und griffen erneut an. Doch sie wurden wieder von dem grünen Magieschild aufgehalten. Plötzlich stoben sie auseinander, als ein anderer riesiger Drache erschien. Seine goldenen Schuppen und die schwarz-gold geriffelten Hörner schimmerten im Sonnenlicht. Es war der Drachenkönig. Er brüllte, das die ganze Erde erbebte, und ließ eine Feuersbrunst auf die Menge zurasen. Die Zauberer konnten sich gerade rechzeitig selbst schützen, aber die anderen wurden von dem Flammenstoß getroffen, und unter schmerzerfülltem Schreien verbrannten sie. Die Zauberer selbst lösten ihre Magieschilde, und griffen mit anderer Magie an. Ein schwarzer speerähnlicher Zauber raste auf den Drachenkönig zu, durchbrach den Brustpanzer und bohrte sich in sein Herz. Der Drachenkönig schrie auf, und stürzte ab. Er fiel mit seinem tonnenschwerem riesigen Körper direkt auf seinen Angreifer. Der schrie angsterfüllt auf, doch bevor er fliehen konnte wurde er von dem riesigen Drachenkörper erwischt und zerquetscht. Als Chang die restlichen Zauberer ausgeschaltet hatte, sagte der Drachenkönig schwach, aber dennoch laut: „ Chang ist der nächste Drachenkönig!“ Damit schloss er die Augen, und starb.
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 1:56 pm

dieses kapi ist coool 1+*

naja ne farge ist da schon wie viele kapi gibt es hier noch???

weil es wird ja immer besser!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1

gefällt mir echt jetzt.

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 2:07 pm

Cool. Wieder ein Kommi. Und zu der Frage: Bis jetzt gibt es 14 Kapitel. Vielleicht werden es noch mehr^^


Kapitel 8: Des neuen Drachenkönigs Willen

Alle Drachen landeten. Sie betrauerten ihren König. Der Himmel erstrahlte plötzlich, und ein schlangenähnlicher Drache, der in allen Farben leuchtete schwebte vom Himmel herunter. „ Der Drachenkönig ist gestorben, und darf seinen Platz bei seinen Vorfahren einnehmen!“ sagte die sanfte Stimme des Drachen. Er berührte den Körper des Drachenkönigs mit seiner Schnauze, und eine exaktes Ebenbild des Drachenkönigs, was aber eher durchsichtig erschien, löste sich aus dem Körper, und urplötzlich verwandelte sich der Leichnam in Stein. Der Drache flog wieder fort. Das Ebenbild des Drachenkönigs folgte ihm in den Himmel. Als die beiden verschwunden waren, bewölkte sich der Himmel, und es fing an zu regnen. Es war, als würde der Himmel um den Verstorbenen weinen. Chang sagte: „ Da ich Drachenkönig bin, entscheide ich nun, was getan wird.“ Er sah Gina an. „ Ich werde mit meiner Reiterin in ihr Heimatland zurückkehren. Dabei werden uns fünf Drachen begleiten, die ihre Freundinnen zu Drachenreitern machen!“ Gina starrte ihn an. Meinte er das ernst? Chang sagte: „ Alle, die einen Reiter suchen, dürfen uns gerne begleiten.“ Ein Zwerg kam angerannt. „ Drache!“ rief er. Er trug eine Art Mantel aus braunen Federn in den Armen. „ Was gibt es, Zwerg?“ fragte Chang. Der Zwerg hielt Gina den Mantel unter die Nase. „ Unser König hat mich gebeten, eurer Reiterin diesen Umhang aus Greifenfedern zu bringen. Es soll ein Geschenk von ihm sein. Er möchte sich für die Rettung des Landes damit bedanken!“ „ Danke Zwerg!“ sagte Chang. Gina nahm dem Zwerg den Umhang aus den Armen, und dieser verbeugte sich sogleich bis zum Boden. Die Federn fühlten sich unglaublig weich und sanft an, als Gina mit ihren Fingern darüber strich. „ Danke für das Geschenk.“ Sagte sie. Der Zwerg verbeugte sich bloß noch tiefer. Gina legte den Umhang an. Vorne am Hals konnte er mit einer kunstvoll gearbeiteten Brosche aus Smaragd in Form einer Rose geschlossen werden. Der Umhang war nicht schwer, doch er wärmte Gina so sehr, als würde sie an einem Kaminfeuer sitzen. Ein paar Drachen gesellten sich zu ihnen. „ Wir kommen mit!“ sagte ein lilafarbener Drache. Tscharia, Zarion und Saphir waren auch dabei. Auch ein braunes Drachenweibchen war unter ihnen. Der lilane Drache hieß Amethyst, und das braune Weibchen hieß Hirana. Chang nickte. „ Gut. Folgt mir in der Luft.“ sagte er, und schritt voraus. Sie verließen das Drachenland, und schwangen sich in die Luft.
Als sie wieder landeten, war die Sonne bereits untergegangen. Die Drachen ließen sich in einem Wald auf einer versteckten Lichtung nieder, und rollten sich zum schlafen zusammen. Chang aber sagte: „ Ich gehe Jagen!“ und ging davon.
Der Mond stand schon hoch am Himmel, als Gina plötzlich etwas durch das Unterholz schleichen hörte. Aus einem Gebüsch trat ein kräftiger Mann. Er hatte ein blutbesudeltes Schwert in der einen, und Fleisch in der anderen Hand. Blut tropfte von dem Fleisch herunter. Der Mann trug eine art Lederrüstung, und einen grünen Umhang. Seine Augen hatten schmale Pupillen wie die einer Katze, und waren smaragdgrün. Der Mann kam zu ihnen, warf ihnen das Fleisch vor die Füße, und sagte knapp: „ Essen.“ Er setzte sich ein wenig entfernt von der Gruppe ins Gras, und starrte in den Mond. Während die Drachen sich über das Fleisch her machten, stand Gina auf, und ging zu dem Mann. „ Wer bist du?“ fragte sie. Der man sah sie mit seinen smaragdgrünen Augen an. Irgendetwas an ihm kam Gina vertraut vor. „ Ich bin´s.“ sagte er, und starrte weiter in den Mond. Gina verstand überhaupt nichts. Warum hatte er gesagt „ Ich bin´s.“? Sie kannte ihn doch gar nicht. „ Du bist verwirrt.“ sagte er. Gina starrte ihn an. Hatte er ihre Gedanken gelesen?“ Du bist verwirrt.“ Wiederholte der Mann. „ Aber das mit Recht. Du hast mich vorher noch nie so gesehen!“ die Luft um den Mann begann zu flirren, und er verwandelte sich in einen großen grünen Drachen. Es war Chang. „ Seit wann kannst du so was?“ fragte Gina fassungslos. Chang sagte: „ Ich kann es seit gestern. Ich habe es dir nur verschwiegen.“
Am nächsten Morgen flogen sie weiter. Sie kamen zum Ural-Gebirge. Als sie es durchflogen, überraschte sie ein sehr starker Schneesturm. Die Drachen hatten Schwierigkeiten gegen ihn anzukämpfen, denn immer wenn sie ihre Flügel schlagen wollten, blies der Wind gegen sie, und ließ sie wie wild umherflattern. So auch Chang. Er hatte den Kopf gesenkt, und die Augen halb geschlossen, damit der Schnee nicht in sie eindrang. Einer seiner Flügel traf Gina plötzlich, und fegte sie von Changs Rücken. Sie fiel in die gähnende Tiefe, und fiel immer schneller. Über sich sah sie Chang die Flügel durchdrücken, und zu ihr hinabstoßen. Plötzlich streifte Ginas Arm einen scharfen Felszacken, und riss ihr eine blutige Wunde in den Arm. Sie biss vor Schmerz die Zähne zusammen. Die Kälte schnitt ihr ins Fleisch. Doch urplötzlich wurde ihr Fall ruckartig gestoppt. Sie sah hoch. Chang hatte seine Klauen um ihren Körper gelegt, und hielt ihren Sturz auf. Die Zunge hing ihm schon aus dem Maul. Erschöpft steuerte er auf eine Höhle zu, die sich im Felsgestein befand. Als er schwerfällig gelandet, und die Höhle betreten hatte, brach er erschöpft zusammen. Gina lehnte sich an ihn, und hielt sich ihren schmerzenden Arm. Nun kamen auch die anderen Drachen in die Höhle. Zarion sah sich um. „ Die Höhle ist zwar nicht sonderlich groß, aber sie schützt uns vor dem Sturm.“ Tscharia betrachtete Ginas Arm. „ Wie ist das passiert?“ fragte sie Gina. Gina erzählte ihr, wie sie sich die Wunde zugezogen hatte. „ Komm näher!“ sagte Chang nun. Gina rückte naher zu ihm heran. Chang hob den Kopf, und legte sein Vorderbein auf die Wunde, bis sie vollständig bedeckt war. Dann schloss er die Augen, und schien sich zu konzentrieren. Als er das Vorderbein wieder hob, blieb von der Wunde nicht einmal ein Kratzer übrig. Sie war vollständig verheilt. „ Das wär´s.“ sagte Chang, und legte seinen Kopf wieder hin. Gina betrachtete ihren verheilten Arm. Das war wohl eine der vielen Fähigkeiten, die Drachen besaßen. „ Wir sollten Morgen weiterfliegen.“ sagte Zarion, und rollte sich zusammen. Die anderen taten es ihm nach. Gina legte sich hin. Der Umhang aus Greifenfedern, den sie vom Zwergenkönig geschenkt bekommen hatte, hielt die klirrende Kälte von draußen fern, und spendete wohlige Wärme. Sie kuschelte sich hinein, und schlief kurz darauf ein.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, waren alle anderen bereits wach. Chang lag jetzt neben ihr. Es schien, als wollte er sie vor einem unsichtbaren Feind, der auf der anderen Seite seines Körpers lauerte, beschützen. Gina stand auf und streckte sich. Erstaunt darüber, wie wohl sie sich fühlte. Ihr Greifenfederumhang raschelte, als sie sich zu Chang umdrehte. „ Wie geht´s dir?“ fragte sie. Chang sagte. „ Ich schätze, du und ich werden auf einem anderen von uns uns fliegen müssen. Als ich dich gestern gerettet habe, habe ich mir an einem der spitzen Felsen den linken Flügel aufgerissen.“ Er faltete ihn auseinander, und der Flügel entblößte einen großen Riss in der Flügelmembran. Das sah ziemlich schlimm aus, aber Chang machte nicht den Anschein, das ihm die verletzung wehtat. „ Ich trage euch!“ meldete sich Zarion zu Wort. Chang nickte, erhob sich, und verwandelte sich wieder in den Mann mit der Lederrüstung und dem grünen Umhang. Das Schwert hing an seiner Seite. Die Drachen verließen die Höhle. Zarion ließ Chang und Gina aufsteigen, breitete seine weinroten Flügel aus, und stieg in die Luft. Er übernahm die Führung. Chang leitete ihn mit Erinnerrungen. Das merkte Gina, weil sie Mit Chang durch den Drachenreiterpakt verbunden war. Die anderen Drachen folgten ihm, und Zarion flog über das Ural-Gebirge.
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 2:22 pm

DRACHENKÖNIGE*MEGAFREU* Naru-freu Naru-freu
ist ja echt krass KÖNIGE DER DRACHEN xd

du bist die beste darin !!!

1++**

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 2:26 pm

Yeah. Wieder ein Kommi, und zwei Seiten * riesig freu*


Kapitel 9: Die neuen Drachenreiter

Spät am Abend des nächsten Tages landete Zarion vor Ginas Haus. Diese war dunkel und still. Gina stieg ab, und rannte zur Haustür. Da sie immer einen Schlüssel dabeihatte, schloss sie die Haustür auf, und ging hinein. Chang folgte ihr. Gina schlich sich in das Schlafzimmer ihrer Eltern. Diese schliefen tief und fest. Gina verließ das Zimmer wieder, und sagte zu Chang: „ Ich gehe schlafen. Ihr müsst leider draußen bleiben. Morgen gehen wir dann alle zusammen in die Schule. Dann können sich die anderen ihren Reiter suchen.“ Chang nickte, und verließ das Haus.
Am nächsten Morgen war Gina noch vor ihren Eltern auf den Beinen. Sie wollte sie überraschen, und machte ihnen Frühstück. Chang war hinzu gekommen, lehnte sich gegen die Wand, und sah Gina zu.
Der erste der aufstand war ihr Vater. Er polterte wie so oft die Treppe herunter. Damit hatte er Gina schon öfters aus dem Schlaf gerissen. Er stürmte in die Küche, und blieb wie erstarrt stehen. „ Gina!“ sagte er fassungslos. Seine Stimme klang gar nicht mehr nach ihm selbst. Sie war nicht mehr kratzig vom rauchen. „ Guten Morgen.“ Sagte Gina fröhlich. „ Ich habe euch Frühstück gemacht!“ Ihr Vater rieb sich die Augen. Anscheinend glaubte er, er halluziniere. Doch als er sich sicher war, nicht zu träumen, stürmte er heran, und drückte Gina an sich. „ Wo warst du denn so lange?“ fragte er vom Glück schon fast übermannt. Gina konnte nicht antworten. Ihr Vater drückte sie so fest, das ihr die Luft wegblieb. Chang gab ein Knurren von sich. Erst jetzt bemerkte Ginas Vater den jungen Mann, der an die Wand gelehnt da stand. „ Wer sind sie? Was tun sie in unserem Haus? Und was haben sie für komische Sachen an?“ fragte ihn Ginas Vater schroff. „ Papa!“ mischte sich Gina ein. „ Hast du nicht meinen Brief gelesen?“ Ginas Vater drehte sich um, und sah Gina an. „ Das, was du geschrieben hast, ergibt gar keinen Sinn. Drachen gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Der im Zirkus war nur eine Attrappe!“ sagte er grob. „ Ach Nein? Gibt es uns wirklich nicht?“ fauchte Chang wütend. Ginas Vater sah ihn wieder an. „ Wollen sie mir damit im Ernst sagen, das sie ein Drache sind? Halten sie mich für blöd?“ „ Momentan schon!“ erwiderte Chang kühl. Ginas Vater sah ihn gekränkt an. „ Sie halten mich für blöd?“ schrie er plötzlich los.“ Sie sind verrückt! Gehen sie zurück in das Irrenhaus, aus dem sie gekommen sind!“ Chang bleckte die zähne, die schon verdächtig spitz erschienen. „ Pass bloß auf, Mensch. Ich kann sehr schnell wütend werden!“ fauchte er. Plötzlich stürmte er blitzschnell auf Ginas Vater zu. Mordlust lag in seinen Augen. „ Nein!“ schrie Gina, und stellte sich schützend vor ihren Vater. Chang konnte nicht mehr ausweichen, aber den Angriff gerade noch umlenken. Er rannte in sie hinein, und warf sie mitsamt ihrem Vater zu Boden. Nun kam auch Ginas Mutter in die Küche geeilt. Geschockt sah sie auf das Knäuel aus den beiden sich raufenden Männern, und daneben ihre Tochter. „ Um Himmels willen!“ schrie sie. Chang und Ginas Vater hielten inne. „ Mama!“ rief Gina, und fiel ihr um den Hals. Ihre Mutter schloss sie ebenfalls in die Arme. Chang und Ginas Vater standen wieder auf den Beinen. Ab und zu warfen sie sich giftige Blicke zu. „ Wo warst du so lange?“ fragte Ginas Mutter mit Tränen in den Augen. „ Habt ihr die Nachricht nicht gelesen?“ fragte Gina. „ Doch,“ sagte ihre Mutter beschämt „ aber das hat irgendwie keinen Sinn ergeben.“ „ Ihr haltet uns also für Legende?“ mischte sich Chang ein. Gina, sowie ihre Eltern sahen ihn an. „ Folgt mir!“ sagte er knapp, und verließ das Haus.
Als Gina ihre Eltern hinter sich her aus dem Haus gezerrt hatte, mussten die beiden erst einmal vor erstaunen schlucken. Fünf Drachen lagen vor ihnen im Gras, und dösten vor sich hin. „ Das sind...“ begann Ginas Mutter, doch sie konnte vor erstaunen nicht weitersprechen. „ Drachen!“ beendete Chang ihren Satz für sie. Die Luft um ihn herum begann abermals zu flirren, und er wurde wieder zum Drachen. „ Mama, Papa, das ist Chang!“ stellte Gina ihren Freund vor. Sie stellte auch die anderen Drachen vor, und erzählte schließlich die Geschichte. Von Changs Geburt, bis hin zu diesem Zeitpunkt.
Als sie schließlich fertig war, war es Zeit für die Schule. Gina verabschiedete sich von ihren Eltern, und flog zusammen mit den sechs Drachen zur Schule. Als sie ankamen, hatte das Schulhaus noch nicht einmal geöffnet. Die Kinder tollten und kreischten auf dem Schulhof herum, und bemerkten noch nicht einmal die sechs Schatten. Die Drachen landeten in dem angrenzenden Gestrüpp von Wald, in dem schon einmal Chang gesessen hatte. Gina und Chang, der die Gestalt des Mannes angenommen hatte, gingen nun zum Schulhaus. Ihre Freundinnen fielen ihr um den Hals, als sie sie sahen. Chang sah geduldig mit verschränkten Armen dabei zu. „ Wo ist Chang?“ fragte Lisa. „ Hier!“ antwortete dieser nun selbst. Nun bemerkten die fünf den Mann, der bei Gina war. „ Das ist Chang?“ fragte Sarah. Gina nickte. „ Kommt mal mit!“ sagte sie. Ihre Freundinnen liefen ihr hübsch geordnet in einer Reihe hinterher.
Als Gina bei den anderen Drachen ankam, blieben den fünf vor Erstaunen der Mund offen stehen. „ So viele Drachen!“ schwärmte Marie. „ Ja.“ Sagte Gina.“ Und sie wollen euch zu ihren Reitern machen.“ Nun waren die fünf sprachlos. Gina erwiderte: „ Allerdings müsst ihr einen Pakt mit ihnen eingehen. Ich habe das schon getan. Ihr werdet euch alles teilen. Von den Sinnen bis hin zu Leben und Tod. Ihr müsst es euch gut überlegen!“ Die fünf begannen wieder zu tuscheln, und akzeptierten schließlich. Zarion rührte sich als erster, und trottete auf Selina zu. Er starrte sie mit seinen blutroten Augen lange an. „ Willst du mein Reiter werden?“ fragte er dann mit ruhiger Stimme. Selina starrte ihn mit Überraschung an. Dann schlang sie ihre Arme um seinen Hals, und sagte: „ Ja, will ich!“ Tscharia folgte Zarions Beispiel, und ging zu Sarah. „ Willst du mein Reiter werden?“ fragte sie. Sahra tat es Selina nach, und schlang die Arme um Tscharias Hals. Nun waren je nur noch drei übrig. Amethyst suchte sich Lisa als Reiter aus. Saphir nahm Marie, und Hirana Annabell.
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 2:46 pm

das erinnert mich an Eragon!!!!!

cooooooooool

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 3:45 pm

Klar erinnert das an Eragon. Ich hab mich daran auch ein wenig orientiert^^


Kapitel 10: Rückkehr ins Drachenland

Nachdem die Schule zuende war, gingen die sechs Mädchen zu den sechs Drachen. Chang wartete schon ungeduldig auf Gina. „ Da bist du ja endlich!“ sagte er, als Gina um die Ecke bog. „ Hallo!“ begrüßte Gina ihn. „ Ich will zurück ins Drachenland!“ sagte Chang. Gina nickte. „ Wir können zurück gehen.“ sagte sie ruhig. „ Können wir mitkommen?“ fragten ihre Freundinnen alle gleichzeitig. Zarion sagte: „ Natürlich. Ihr müsst sogar mitkommen. Wer weiß, welchen Gefahren das Drachenland ausgesetzt ist, während wir hier sind.“ „ Dann sagen ich und meine Freundinnen noch eben unseren Eltern bescheid, und dann fliegen wir los!“ entschied Gina. Chang nickte, und breitete seinen linken Flügel aus. Der Riss in der Flügelmembran war schon fast verheilt. „ Der Riss heil zwar schnell, aber ich werde immer noch nicht fliegen können.“ sagte Chang. „ Ich nehme dich mit!“ sagte Zarion. Chang nickte. „ Steigt auf!“ sagte Zarion zu Gina und Chang, und legte sich hin, um ihnen das Aufsteigen zu erleichtern. Er schwang sich in die Luft, gefolgt von den anderen.
Bei Ginas Haus angekommen ließ er sie und Chang absteigen, und flog mit Selina und den anderen Fort. Gina betrat das Haus, und verkündete ihren Eltern, das sie ins Drachenland zurückkehrte. Ihr Vater hatte aber etwas dagegen. „ Ich will aber nicht, das du mit so einem Monster wie diesem hier dein restliches Leben verbringst!“ Das Wort „ Monster“ betonte er sehr deutlich. Er konnte Chang nicht leiden, und glaubte immer noch nicht, das Drachen existierten. Er glaubte, das alles sei ein böser Traum. Chang lehnte das alles desinteressiert betrachtend gegen der Wand. Er hatte die Arme verschränkt, und wartete anscheinend, das alles so schnell wie möglich vorbei ging. Gina packte ihren Rucksack mit allerlei Sachen, und verabschiedete sich von ihren Eltern. Chang wartete bereits draußen im Gras. Er fuhr mit seinen scharfen Klauen durch die Erde, und hinterließ tiefe Furchen. „ Komm jetzt endlich!“ drängte er. Gina drückte ihre Eltern noch einmal, und zog sich dann auf Zarions Rücken, der genau in diesem Moment aufgetaucht war. „ Lebt wohl!“ rief Gina ihren Eltern noch einmal über das Rauschen der Flügelschläge hinweg zu. Die Drachen stiegen schnell immer höher. Bald war die Stadt unter ihnen so klein, als sei sie eine Spielzeugstadt. Zarion flog Richtung Osten. Er kannte ja den Weg ins Drachenland.
Ein Sturm tobte. Die Drachen kämpften mit aller Kraft dagegen an. Zarion flog, den Kopf gesenkt, gegen den starken Wind und den peitschenden Regen an. „ Wir sollten landen!“ rief Saphir über das Tosen des Windes. Die Drachen sanken tiefer. Eine Höhle klaffte einladend im Felsgestein. „ Seht mal da!“ rief Hirana aufgeregt. Alle sahen in die Richtung, in die Ihr Kopf deutete. Ein gewaltiger Wirbelsturm kam auf sie zu. „ Ein Tornado!“ rief Selina erschrocken. „ Wir sollten so schnell wie möglich versuchen, ihm zu entkommen!“ rief Chang. Die Drachen bewegten ihre Flügel nun schneller und angestrengter auf und ab. Sie flogen in die Höhle, und schafften es gerade noch rechzeitig. Denn nun fegte der Tornado geradewegs an der Höhle vorbei. Er war zwar langsam, aber dennoch stark. Es dauerte ganze 10 Minuten, bis er an der Höhle vorbei gezogen war. „ Wir sollten trotzdem noch warten! Wir können die Zeit zum Ausruhen nutzen!“ sagte Zarion. Die anderen Drachen gaben ihm Recht, in dem sie sich hinlegten. Chang aber starrte ungeduldig aus der Höhle hinaus. „ Leg dich hin. Die Drachen des Drachenlandes können sich im Moment auch selbst verteidigen.“ Sagte Tscharia zärtlich. Chang ignorierte sie, und starrte weiter aus der Höhle hinaus.
Nach ungefähr weiteren 10 Minuten, sagte Chang: „ Wir können jetzt weiter. Der Sturm hat sich gelegt!“ Gina war sich da nicht so sicher. Sie stand auf, ging zum Höhlenausgang, und sah hinaus. Doch Chang hatte Recht. Als sie in ihre Flugrichtung sah, sah sie, wie sich der Wirbelsturm auflöste. „ Er hat Recht!“ sagte sie. Alle standen auf, und sahen hinaus. „ Wir können weiter!“ sagte Zarion. Alle nickten.
Als es dunkel wurde, erreichten sie den Wald, in dem sich die magische Barriere befand, die die Menschenwelt vom Drachenland trennte. Sie liefen hindurch, und erstarrten. Die Erde war verkohlt und schwarz. Die Bäume brannten, und mitten im Tal klaffte eine riesige Felsspalte, aus dem ebenfalls Feuer loderte. Neben ihnen lag eine verstümmelte Drachenleiche. Es war das silberne Drachenweibchen. „ Was ist hier nur passiert?“ fragte Gina geschockt. Aus dem blutroten Himmel, der mit pechschwarzen Wolken verhangen war, schwebte etwas riesiges hernieder. Es war eine Art Mischung aus schwarzem Stier und Drache. Er hatte einen Drachenschwanz, Drachenflügel, Drachenmaul, Hörner und Zacken. Die blutroten Augen waren zu Schlitzen zusammengepresst, und auf sie gerichtet. „ Wer bist du? Was hast du getan?“ fauchte Chang wütend. Das Wesen lachte. „ Ich bin Insomina. Der Dämon aus der Unterwelt! Ich wurde aus meinem Schlaf gerissen, als mich das Gefühl überkam, das meine Aufgabe beginnt!“ „ Was für eine Aufgabe?“ fragte Selina, die sich nun auch endlich getraut hatte, etwas zu sagen. Insomina lachte wieder. „ Die Aufgabe aus der Prophezeiung!“ „ Welche Prophezeiung?“ fragte Gina.“ Die Prophezeiung der altertümlichen Drachenreiter!“ sagte Chang. Er begann zu erzählen. „ Die altertümlichen Drachenreiter haben vor tausend Jahren genau gegen diesen Dämon gekämpft. Doch sie konnten ihn nicht besiegen, weil er zu stark war. Also haben sie alle ihr Leben gegeben, um ihn in einen Jahrtausende langen Schlaf zu schicken. Doch vor ihrem Ende haben sie folgendes prophezeit:
Tausend Jahre, tausend Leben
Der Schrecken wird sich wiederholen,
Wenn die Krieger der Drachen zurückkehren.
Blutroter Himmel, brennende Erde,
Die Welt versinkt im Chaos.
Der Dämon der Unterwelt...
Der Rest der Prophezeiung nicht nicht bekannt.“ Insomina knurrte amüsiert. „ Ganz genau, Drachenwurm!“ Chang knurrte. „ Wage es ja nicht, irgendjemanden oder unseren Reitern Leid zuzufügen!“ Doch Insomina reagierte nicht, sondern flog direkt auf sie zu. Chang, Zarion und die anderen Drachen stellten sich schützen vor die sechs Mädchen, senkten den Kopf, und starrten Insomina angestrengt an. Kurz bevor Insomina sie erreichen konnte, wurde er von einem Energieschild aufgehalten, der in sieben Farben leuchtete. „ Magie. Lächerlich!“ sagte Insomina böse. „ Ich zeige euch richtige Magie!“ rief er, und schleuderte einen schwarzen Feuerball auf sie, den er zuvor in seinen Pranken fokussiert hatte. Der Energieschild konnte sie gerade noch rechzeitig schützen, doch es strengte die Drachen enorm an, in zu aktivieren. „ Wir müssen fliegend weiterkämpfen!“ sagte Zarion. Chang sagte zu Gina: „ Steig auf!“ „ Du bist verletzt. Du kannst nicht fliegen!“ erwiederte Gina aufgewühlt. „ Das geht schon. Komm jetzt!“ sagte Chang. Noch bevor Gina etwas erwidern konnte, hatte Chang sie sich bereits mit seinem Maul geschnappt, und auf seinen Rücken gehoben. „ Ich will jetzt nichts mehr hören!“ sagte er gebieterisch. Gina wollte wieder etwas erwiedern, presste jedoch gehorsam die Lippen aufeinander. Chang stieß sich ab, und jagte auf Insomina zu.
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 7:35 pm

cooool auch diese FF kapi gefiel mir...

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 7:50 pm

Schön, das es dir gefällt^^


Kapitel 11: Audienz beim König

Chang flog auf Insomina zu. Dieser lachte nur, und hob die Pranken, um einen Zauber gegen sie zu schleudern. Chang stieß auf ihn zu. Die Klauen angriffsbereit ausgestreckt. Doch kurz, bevor er ihn erreichte, wurden sie von einem hellen, weißen Licht geblendet und eingeschlossen. Gina fiel von Changs Rücken herunter, und verlor das Bewusstsein.

Gina erwachte. Sie lag auf einer Art Feldbett. Sie schlug die Augen auf, und starrte gegen ein mit Stroh abgedecktes Hausdach. Träumte sie? Sie sah sich um. Neben ihr stand eine Kerze auf einem heruntergekommenen kleinen Tisch. Sie sah aus den schmutzigen Fenster. Draußen herrschte tiefste Nacht. Sie konnte aber vereinzelt ein paar flackernde Lichter erkennen. Plötzlich ging die Tür mit einem lauten Knarren auf, und eine Frau in alten, dreckigen und ziemlich zerlumpten Kleidern betrat das Haus. Sie hob den Blick, und sah Gina an. Ihr Gesicht war schmutzig. Die Haut grau und faltig. Es war eine ältere Dame. „ Oh. Du bist aufgewacht!“ sagte sie. Gina richtete sich auf. „ Ja, hallo. Ich bin Gina. Wo bin ich hier?“ fragte sie schnell. Die Frau musterte sie interessiert. „ Du hast ja einen seltsamen Namen. Und dazu auch so seltsame Kleider. Und du bist hier in Camelot, dem Königreich von König Artus. Aber sag mir, mein Kind, wer bist du? Und woher kommst du?“ Gina sah sie irritiert an. „ Ich bin Gina. Das sagte ich doch schon. Und ich komme aus Essen.“ Nun war es die Frau, die irritiert dreinsah. „ Essen? Was ist das für ein Königreich, und wo liegt es?“ Nun kapierte Gina gar nichts mehr. Warum wusste hier niemand, wo Essen liegt? Und wie war sie nach Camelot gelangt? Hatte Insomina sie durch die Zeit geschleudert? Aber das wichtigste war, wo war Chang? Gina fragte: „ Könnt ihr mir sagen, wo Chang ist?“ Die Frau sah sie immer noch irritiert an. „ Chang? Wer ist das?“ Gina schlug sich vor die Stirn. Das war doch klar! Wenn sie ins Mittelalter geraten war, wusste natürlich niemand, wer Chang war. „ Das ist ein grüner Drache.“ Entsetzen breitete sich in den Augen der Frau aus. „ Ein D... d... drache?“ Sie wich an die Wand zurück. Gina schlug sich die Hand vor den Mund. Auch das hatte sie nicht bedacht. Die Menschen im Mittelalter fürchteten sich doch vor Drachen. Das hätte sie doch wirklich früher kapieren müssen! „ Ist schon gut. Nicht so wichtig!“ Die Frau beruhigte sich langsam. „ Dein Dialekt ist mir fremd. Du bist wirklich nicht von hier.“ „ Wie haben sie mich gefunden?“ fragte Gina. Die Frau setzte sich zu ihr aufs Bett, und begann zu erzählen: „ Als ich im Wald nach ein paar Pilzen suchte, und am Fluss vorbeikam, lagest du halb am Ufer. Ich ließ die Pilze fallen, die ich schon gesammelt hatte, und zog dich aus dem Fluss. Ich legte dich auf dieses Bett, und nun bist du hier!“ Gina starrte auf ihre Hände. „ Hast du keinen Hunger?“ fragte die Frau. Jetzt begann Ginas Magen plötzlich laut zu knurren. Gina erschrak vor dem plötzlichen Geräusch, und sagte schnell: „ Ja, ich glaube schon!“ Die Frau stand auf, und kam mit einem Laib Brot zurück. Gina nahm ihn, und biss dankbar hinein. Der Laib war alt und trocken, aber das störte Gina nicht. Die Frau sagte: „ Du könntest Morgen vielleicht einmal in den Wald gehen, und etwas essbares suchen. Ich gebe dir das Kleid meiner verstorbenen Tochter zum anziehen. Ich glaube es wird dir passen.“ Verstorben? Das war Gina nicht geheuer, aber sie durfte nicht unhöflich sein. Diese Leute hatten sie gerettet, ihr Essen gegeben, obwohl sie selbst nichts hatten. Sie musste sich irgendwie dafür erkenntlich zeigen. Sie nickte, und sagte: „ Ja. Ich werde mein bestes geben!“
Am nächsten Morgen zog sie das Kleid an, das ihr die alte Frau gegeben hatte. Es war aus schlichtem grauen Stoff, und konnte mit einem seil zugebunden werden. Für Gina war das nicht mehr, als eine Schürze, doch sie beklagte sich nicht. Sie ging hinaus, und folgte der Wegbeschreibung der alten Frau in den Wald.
Sie hatte schon einiges, was sie für essbar hielt gesammelt, als ihr seltsame Spuren auffielen. Die einen waren groß, breit, und endeten in fünf Zehen. Die anderen waren ohne Zweifel Pferdehufe. Die Pferdehufe waren so über den Waldboden verteilt, als sein eine ganze Herde dort lang geritten. Ein plötzlicher Schatten über ihr erregte ihre Aufmerksamkeit. Er war ziemlich groß. Gina sah nach oben, und entdeckte einen großen Drachen, der auf den Fluss zuflog. Als dieser landete, traf Gina der Schlag. Es war ein grüner Drache, und ohne Zweifel ihr Freund Chang. „ Chang!“ rief sie fröhlich, ließ die Sachen fallen, und lief auf ihn zu. Der Drache spitzte die Ohren, hob den Kopf und sah sich blitzschnell um. Gina blieb wie erstarrt stehen. Chang knurrte sie bedrohlich an, und erfasste sie mit seinen Augen. Diese waren nicht mehr smaragdgrün, sondern blutrot. Chang drehte sich um, und spannte seine Muskeln an. Er wollte sich auf sie stürzen. Gina konnte es nicht fassen, das Chang sie angreifen wollte, aber sie sah in seinen roten und voller Zorn und Bösartigkeit glühenden Augen immer noch ihren alten Freund. „ Chang, ich bin’s!“ sagte sie, und trat einen Schritt vor. Chang knurrte noch lauter, und spannte seine Muskeln bloß noch mehr an. Plötzliches Hufgetrappel riss Gina aus ihrer Starre. Eine Schaar von Rittern kam angallopiert. Auf ihren Schilden prangte ein geflügeltes Pferd. „ Da ist das Ungeheuer!“ rief eine Stimme. „ Tötet ihn!“ rief eine andere. Chang brüllte, und stellte sich auf seine Hinterbeine. Ein Speer flog auf ihn zu, und bohrte sich in seine Schulter. Vor Schmerz brüllte Chang auf. Auch Gina spürte den Schmerz, und hielt sich die Schulter. „ Daneben. Nocheinmal!“ rief die Stimme, die befohlen hatte, Chang zu töten. Bogenschützen ritten vor, und spannten ihren Bogen. Chang flog hoch. Gerade noch rechzeitig, denn sofort prasselte ein Pfeilhagel auf ihn hernieder. Geschickt wich er den Pfeilen aus, flog auf die Ritter zu, und direkt durch sie hindurch. Man hörte einen der Ritter aufschreien, und ein Pferd wiehern. Chang hatte mit seinen mörderisch scharfen Klauen eines der Pferde samt Ritter gepackt, und war wieder hochgeflogen. Blut regnete auf sie hinab, als Chang Pferd und Ritter den Kopf abriss. Ein abwürgendes Geräusch war das letzte, was man von Ritter und Pferd hörte. Das Blut tropfte von Changs Zähnen. Die Köpfe, Rüstung, Sattel und die anderen ungenießbaren Sachen ließ er fallen, und flog mit dem Rest fort. Als die Köpfe und das andere auf dem Boden aufschlugen, wurden sie alle von neuem mit Blut bespritzt. Angewidert drehte sich Gina weg. Aus dem Pferdekopf ragten allerlei Innereien. Wirbelsäule, Lunge und Herz. Unter den Köpfen breitete sich bereits eine Blutlache aus. Einer der Ritter fragte Gina: „ Sag mal, kleines Mädchen. Was machst du hier so allein im Wald?“ Gina antwortete: „ Ich habe nur nach etwas essbarem gesucht.“ Der Ritter hatte ein zernarbtes Gesicht, war groß und muskulös. Anscheinend hatte er schon viele Kämpfe bestritten. Die Ritter ritten weiter. Gina ging zurück in das Dörfchen. Als sie jedoch dort ankam, erschrak sie. Das Dorf brannte lichterloh. Ein Drache flog über es hinweg, und blies immer wieder neue Flammen hinein. Schreie verängstigter Dorfbewohner drangen an Ginas Ohr. Der Drache war smaragdgrün, mit roten Augen. Chang. Warum tat er so was? Hatte er sein Gedächtnis verloren? Gina musste etwas unternehmen. Der Drache flog über sie hinweg. Sein Schwanz hing so tief, das Gina sich gerade noch dort dran klammern konnte. Aus Changs Schwanzspitze ragte inzwischen ein pfeilförmiger Auswuchs, und Gina kam Chang nun auch etwas größer vor. Chang bemerkte das Anhängsel an seinem Schwanz jedoch nicht, sondern flog fort.
Als er wieder landete, waren Ginas Finger verkrampft. Der Auswuchs an Changs Schwanz hatte ihr ins Fleisch geschnitten, und die Kälte war unberechenbar. Chang drehte den Kopf. Seine roten Augen starrten sie an. „ Was willst du von mir?“ fragte er mit einem rauen Unterton in der Stimme. Gina stand auf, und rieb sich ihre verkrampften Finger. „ Warum greifst du mich an? Ich bin doch dein Reiter!“ Chang knurrte. „ Ich habe keinen Reiter. Warum sollte ich mich mit einem Menschen verbünden, wenn ich weiß, das sie mich nur töten wollen?“ Gina wusste, was Chang meinte. Die Ritter waren hinter ihm her gewesen, um ihn zu töten. Sie wusste, das er ihnen deshalb nicht vertraute. Doch sie musste Chang davon überzeugen, das sie nichts böses wollte. „ Chang. Mir kannst du vertrauen. Ich tue dir nichts, weil du mein bester Freund bist. Glaub mir doch!“ Chang sah sie nur an, drehte sich dann jedoch um, und ging, ohne noch etwas zu sagen. Gina folgte ihm, was Chang anscheinend nicht störte. Er glaubte wohl, er könne sie töten, falls sie Ärger mache. Chang betrat eine Höhle, die über und über mit Schätzen belagert war. Allerdings lagen auch an zahlreichen Stellen Knochenhaufen von Changs vorherigen Mahlzeiten herum. Auch die Knochen des Pferdes und des Ritters lagen dort. An ihnen hingen noch hier und da einige blutige Fleischfetzen. Chang stieg auf den Berg aus Schätzen, und legte sich dort für ein Schläfchen hin. Gina setzte sich etwas entfernt von ihm hin. Changs Atem ging ruhig, und sein Körper hob und senkte sich gleichmäßig. Gina war kalt. Der kalte Wind von draußen ließ sie frösteln. Sie sah hinüber zu Chang. Würde er es dulden, wenn sie sich zu ihm legte? Er würde sicher böse werden, wenn er das mitbekam, aber Gina ging das Risiko ein, und legte sich zu ihm. Chang zuckte zusammen, blieb jedoch liegen. Sein Atem und die Hitze von seinem Körper vertrieben die Kälte. Gina fielen die Augen zu, und sie kuschelte sich zufrieden an Chang.
Als sie am nächsten Morgen aufwachte, war Chang nicht mehr da. Sie stand auf, und stolperte von den Schätzen herunter. Dann hörte sie plötzlich Flügelrauschen, und das Klackern von Klauen. Chang betrat die Höhle, mit einem zerfetzten Schafskadaver im Maul. Diesen warf er in die Höhle, legte sich davor, und begann zu fressen. Gina fiel auf, das seine Augen nun nicht mehr rot waren, sondern nun ein warmes orange angenommen hatten. Als Chang von dem Kadaver abließ, war noch etwas davon übrig. Chang hob den Kopf, atmete tief ein, und röstete den Rest des Kadavers. „ Hier.“ sagte er dann knapp zu Gina, und verließ die Höhle. Gina sah ihm nach, und ging dann zu dem gebratenen Fleisch, das Chang ihr übrig gelassen hatte. Es war allerdings noch heiß, und deshalb musste sie warten, bis es abgekühlt war.
Als sie dann anfing zu Essen, kam Chang gerade zurück. Er hatte ein Schwert in den Klauen, das er zu den anderen Sachen auf seinem Schätzeberg. Seine Augenfarbe hatte sich wieder verändert. Sie waren nun gelb. „ Hallo Chang!“ traute sich Gina zu sagen. Der Drache würdigte ihr keinen Blick, sondern legte sich wieder auf seine Schätze. Gina sah nur seinen Rücken, den er ihr zugewandt hatte. Gina wandte sich wieder ihrem Essen zu. Dann fragte Chang plötzlich: „ Warum versuchst du, mich umbedingt davon zu überzeugen, das du nichts böses willst?“ Er drehte ihr den Kopf zu. Seine Augen waren nun wieder smaragdgrün. Gina stand auf, und ging zu ihm. Als sie seine Haut berührte, zuckte er zusammen. Er sah sie an. „ Jetzt erinnere ich mich wieder. Du bist mein Reiter!“
Über diese plötzliche Erkentniss war Gina überrascht und froh zugleich. Sie schlang ihre Arme um Changs Hals. Chang erwiedete die Umarmung. Nachdem Gina Chang wieder losgelassen hatte, ging er zu seinen Schätzen, und gab ihr das Schwert, das er kurz zuvor mitgebracht hatte. Das Schwert war sehr edel verziert und kompliziert gefertig. In dem schwarzem Heft waren allerlei Edelsteine eingesetzt und mit Gold umgeben. Außerdem waren auf dem Heft verschiedene Muster aus Gold und Silber eingearbeitet. Als sie das Schwert aus der schwarzen Scheide zog, war sie erstaunt. Die Klinge glitzerte, als wäre sie aus reinem Silber. Die Kanten des Schwertes waren mit Gold gearbeitet. „ Willst du mir das wirklich schenken?“ fragte sie fassungslos. Chang nickte. „ Drachenreiter sind Krieger. Sie brauchen Waffen um ihre Vorgesetzten zu schützen. Dieses Schwert wurde von Zwergen angefertigt. Nur sie können es so edel anfertigen. Außerdem ist es verzaubert. Es wird niemals stumpf oder rostig. Du solltest es in Ehren halten!“ Chang verließ die Höhle und hockte sich draußen vor dem Eingang hin. „ Steig auf!“ sagte er. Gina band sich das Schwert mit einem Gürtel um, der an dem Schwert gehangen hatte. Als sie saß richtete Chang sich auf. Es war für Gina ein vertrautes Gefühl. Chang stieg in die Luft, und flog auf ein Schloss zu.
Als er wieder landete, wurde er gleich von einer Schaar Ritter belagert, die sofort ihre Waffen auf ihn richteten. Gina sprang von seinem Rücken, und breitete schützend die Arme aus. „ Halt! Ihr dürft ihm nichts tun!“ rief sie. „ Das ist ein Drache, Mädchen.“ sagte ein dicker Ritter. „ Sie sind Geschöpfe der Hölle. Komm sofort da weg!“ Aber Gina schüttelte den Kopf. „ Nein!“ sagte sie stur. Chang hinter ihr regte sich. „ Wir wünschen eine Audienz bei König Artus!“sagte er. Die Ritter wichen zurück. „ Der Drache kann sprechen!“ sagten sie fassungslos. Nur der dicke Ritter blieb unbeeindruckt. „ Woher sollen wir wissen, ob wir dir Ungeheuer trauen können? Du hast einen von uns samt Pferd gefressen und ein Dorf zerstört!“ Chang schloss die Augen. „ Dafür gibt es eine Erklärung. Zu dieser Zeit unterlag ich dunklen Mächten. Doch dank Gina konnte ich ihnen entkommen.“ Ein Mann in königlichen Kleidern betrat den Hof. „ König Artus!“ sagte der dicke Ritter. Die Schaar der Ritter teilte sich, und ließen den König durch. „ Darf ich erfahren, warum du hier bist, Drache?“ Chang neigte den Kopf. „ Ich erfuhr von eurem Streit mit dem Königreich des gehörnten Pferdes. Ich und mein Reiter bieten euch hiermit unsere Dienste an!“ Er neigte den Kopf bis zum Boden, was anscheinend eine Geste der Unterwerfung sein sollte. Erstaunlicherweise blieb der König seltsam ruhig. „ Ihr wollt in meine Dienste treten? Gut. Ihr gehört nun zu meiner Armee!“

Puh. Langes kapitel
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 8:01 pm

Insomina coooler name kan ich zwar fast nicht aussprechen aber egal...

Frau XD
mal wieder schmeichelhaft Xd
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 8:13 pm

^^Macht nix. Kann meine Lehrerin auch nicht^^


Kapitel 12: An der Front

König Artus wies Gina und Chang der Gruppe von Merlok zu, den die meisten aber nur Narbengesicht nannten. Es war genau der Mann, der befohlen hatte, Chang zu töten. Artus hatte ihnen gesagt, das sie Morgen sehr früh an der Front erscheinen sollten. Gina bekam ein Pferd zugewiesen, den der König hielt es für besser, wenn Chang ungehindert durch sie kämpfen konnte. Es war ein tiefschwarzer Rappe mit einem weißen Stern auf der Stirn. Er hieß Merlin, und war eines der persönlichen Lieblingspferde des Königs. Gina fühlte sich geehrt, das der König ihr eines seiner privaten Pferde zuwies. Als sie Merlin über den Hals streicheln wollte, wich dieser zurück. Er vertraute ihr anscheinend noch nicht. Gina streckte ihre Hand aus, und ließ das Pferd langsam zu ihr kommen. Merlin kam zögern naher, und schnüffelte an ihrer Hand. Dann legte er seinen großen Kopf in ihre Hand, und ließ sich streicheln. Gina streichelte über seinen tiefschwarzen Kopf, und sah ihm in die Augen. Merlins kluge Augen sahen sie ebenfalls an. Langsam kam sie näher, um das Pferd nicht zu erschrecken, und strich jetzt mit ihrer Hand über seinen Hals. Das Pferd ließ sich die Streicheleinheiten gefallen. Es vertraute Gina jetzt.
Früh am nächsten Morgen führte Gina Merlin aus seinem Stall. Er war schon vorher von ein paar Stallburschen fertig gemacht worden. Er trug eine Art Rüstung, die seinen Hals und Kopf bedeckte. Nur die Beine waren frei. An die Rüstung war eine Art Decke angenäht. Sie endete unten in ein paar Borten. Für eine bevorstehende Schlacht sah das doch sehr edel aus. Sie verließ mit Merlin den Stall, und reihte sich in die Reihen der Ritter ein. Mann hatte ihr ein paar Beinschoner gebracht, da sie schon eine Rüstung und einen Helm hatte. Über Nacht hatten die Schmiede des Königs für Chang eine Rüstung angefertigt, die ihm wie angegossen passte. Auch eine Art Helm saß auf seinem Kopf. Nur der Unterkiefer war frei, damit er noch zuschnappen konnte. Merlok sagte ihr, sie solle neben ihm reiten, damit er ihr Befehle erteilen konnte. Die Ritter sahen Chang immer noch misstrauisch an.
Sie ritten los. Es war allerdings noch sehr dunkel. Nur Chang konnte dank seiner Drachenaugen etwas sehen. Er wies der Kolonne den Weg. Merlin schnaubte, legte die Ohren an, und tänzelte unruhig hin und her. „ Er wittert Gefahr!“ sagte Chang. „ Auch ich spüre sie schon seit geraumer Zeit!“ „ Stimmt das, Drache?“ fragte Merlok. Chang nickte. Und da sah Gina plötzlich ein paar Lichter, und hörte Hufgetrappel. Die anderen Ritter machten aber nicht den Anschein, als hörten sie es ebenfalls. Gina sagte zu Merlok: „ Da hinten sind sie. Wir sollten uns bereit machen!“ Merlok sah sie irritiert an. „ Woher weißt du das?“ Gina deutete auf Chang. „ Er hat es zuerst gespürt!“ Jetzt hörte man ein Pferd wiehern. Es gehörte jedoch nicht zu Merloks Gruppe, sondern eindeutig zu der feindlichen. Merlok hob die Hand, was ein Zeichen dafür war, das die Kolonne anhalten sollte. Sofort hielten alle Ritter an. Die Pferde schnaubten nervös. Plötzlich wieherte ein Pferd von hinten. „ Eine Falle!“ rief Merlok laut. Wie auf Befehl prasselten Pfeile auf unsere Kolonne hernieder. Mann hörte Metall auf Metall schlagen, als die Rüstungen die Pfeile aufhielten. Kurz flackerte Feuer auf, als Chang die feindlichen Ritter, die sich auf Merlok und Gina stürzen wollten in Flammen hüllte. Die Ritter schrieen auf, als sie verbrannten. Dann hörte man Changs Zähne aufeinander schlagen, schreien, und ein Geräusch, das hieß, das Chang gerade einen feindlichen Ritter gefressen hatte. Merlin wieherte plötzlich, und bäumte sich auf. Gina zog das Schwert, und enthauptete den feindlichen Ritter. Sie war verblüfft darüber, das es ihr nichts ausmachte, zu töten. Das Schwert war durch den Hals des Ritters gefahren wie durch Butter. Hinter ihr loderten Flammen auf. Ritter schrieen. Sie sah sich um, und entdeckte einen saphirblauen Drachen, auf dem ein Mensch saß. Sie erkannte den fremden Reiter. Es war Marie, die auf Saphir ritt. Auf dem Schild, das sie trug, war ein gehörntes Pferd. Sie gehörte also zur gegnerischen Armee. Chang landete neben Gina. Merlin wich ängstlich schnaubend zurück, aber Gina beruhigte ihn. „ Siehst du das?“ fragte Chang, der in die Richtung des anderen Drachen sah. „ Ja.“ sagte Gina. „ Ich habe es schon gesehen. Marie gehört zu unseren Feinden!“
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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 8:18 pm

cooool Lehrerin ist wie ich*guckt ob er brüste hat udn das weibliche Intime bereich XD*
Saku-Schok hab ich nicht XD

cooooooooooooooooooooooooooooooooole FF gefällt mir auch sehr gut . :;narutoDance;:

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BeitragThema: Re: Fantasy-Story: Der Zirkusdrache   So Dez 16, 2007 8:41 pm

Kapitel 13: Vereinigung der Königreiche

Gina stieg von Merlin herunter, und auf Chang. Mit angelegten Ohren, und vor Angst geweiteten Augen stob das Pferd davon. Chang flog hoch, und jagte auf Saphir zu, der gerade im Begriff war, einen weiteren Ritter zu töten. Der Hieb von Saphirs Klauen prallte an Changs Rüstung ab, als er sich schützend vor den Ritter warf. „ Hör auf, Saphir!“ rief er. Saphir sah Chang ungläubig an. „ Chang? Du lebst noch?“ Chang antwortete nicht. Marie sah an seinem Hals. „ Bedeutet das, das Gina auch da ist?“ fragte sie. „ Ja.“ antwortete Gina, und lehnte sich so zur Seite, das Marie sie sehen konnte. „ Warum kämpfst du auf der feindlichen Seite?“ fragte Gina. „ Feindliche Seite?“ fragte Marie irritiert. „ Du kämpfst doch auf der feindlichen Seite!“ Chang mischte sich ein. „ Wir kämpfen beide auf der falschen Seite. Diese beiden Königreiche sind verfeindet, und jeder Krieger beider Seiten weiß, er soll einen Ritter des anderen Königreichs gefangen nehmen oder töten. So ist das immer in Rivalitäten.“ „ Aber wie bringen wir sie dazu, mit dem kämpfen aufzuhören?“ fragte Gina. „ Die Antwort ist einfach!“ sagte Saphir. „ Wir müssen das geflügelte und das gehörnte Pferd, die Wappentiere der beiden Königreiche suchen, und um Hilfe bitten.“ Chang gab ihm Recht. „ Wie machen wir das?“ fragte Marie. „ Die anderen von uns sind auch noch verschollen!“ Saphir antwortete: „ Das geflügelte Pferd lebt hoch oben in den Wolken. Das gehörnte Pferd lebt im geheimen Tal der Pflanzen. Es ist sehr naturverbunden.“ „ Aber wer soll welches Pferd suchen gehen?“ fragte Gina. Saphir sagte: „ Marie und ich suchen das gehörnte Pferd. Ihr fliegt über die Wolken, und sucht das geflügelte Pferd. Sein Revier ist der Himmel über den Wolken. Es wird schwer zu finden sein.“ „ Das schaffen wir schon!“ sagte Chang. Saphir nickte. Chang flog los, steil in den Himmel hinein.
Die Luft wurde mit der Höhe immer dünner. Chang hatte den Kopf der Wolkendecke über ihnen zugewendet. Seine Lage war so steil, das sich Gina an seinem Hals festklammern musste. Chang durchbrach die Wolkendecke, und balancierte sich mit einem Ruck wieder aus. Er flog über einem Schneeweisen Meer. Die Sonne strahlte so hell, das die weißen Wolken das Licht reflektierten, und Gina und Chang blendeten. Als sich Changs Augen an die plötzliche Helligkeit gewöhnt hatten, sah er sich um. Wolkenberge türmten sich ringsherum auf. Wenn man genau hinsah, konnte man meinen, über den Wolken herrschte eine Welt, wie unten auf der Erde. Chang flog nun weiter. Die Wolkenberge rasten nur so an ihm vorbei. Er drehte den Kopf immer wieder blitzschnell nach allen Seiten, doch er sah das geflügelte Pferd nicht.
Chang hielt wieder an. Gina kam es vor, als hätten sie den halben Himmel abgeflogen. Eine plötzliche Bewegung in den Wolken erregte ihre Aufmerksamkeit. Etwas löste sich aus den Wolken, und flog auf sie zu. Es hatte in etwa die Form eines Pferdes, aber es bestand aus Wolken. Plötzlich wandelte sich die pferdeförmige Wolke. Aus den Seiten ragten gefiederte Flügel, aus dem Hals des Wolkenpferdes wuchs eine hell schimmernde Mähne. Schließlich hatte die Wolke die Form eines Pferdes mit goldener Mähne, und Flügeln angenommen. Das Pferd flog vor Chang, und fragte: „ Warum seid ihr in das Wolkenreich eingedrungen? Jeder hat seine eigene Welt. Warum aber seid ihr in mein Revier eingedrungen?“ Chang neigte den Kopf. „ Ich kam, um euch um Hilfe zu bitten, Herrscher des Wolkenreiches. Unten in der Erdenwelt herrscht ein Krieg zwischen zwei Königreichen. Eines davon, in dem auch ich diene. Ihr Wappentier ist das geflügelte Pferd. Sie führen Krieg mit dem Königreich des gehörnten Pferdes. Ich bitte euch, diese beiden Königreiche zu befriedigen!“ Er ließ den Kopf geneigt. Gina sah das Pferd jedoch weiter an. Sie verlor sich in den klugen, sturmgrauen Augen. Das Pferd schwieg lange. Es sah, aus, als würde das Pferd auf den Wolken stehen. Die Flügel jedoch blieben ausgebreitet, aber sie rührten sich nicht. „ Ich verstehe deine Sorge, Wesen der Welt unter den Wolken. Ich würde dir gerne behilflich sein, jedoch schwindet meine Macht, wenn ich mich zulange unter den Wolken aufhalte. Es raubt mir die Lebensenergie, aber ich werde tun, was in meiner Macht steht, um euch zur Seite zu stehen!“ Gina starrte das Pferd immer noch an. Es gefiel ihr. Die goldene Mähne flatterte, obwohl es windstill war. Chang neigte den Kopf noch tiefer. „ Vielen Dank für eure Unterstützung, Herr der Wolken. Ich weiß die Hilfe zu schätzen!“ sagte er reumütig. „ Fliegt voraus!“ sagte das Pferd. „ Ich folge euch!“ Chang nickte, und wandte sich um. Er durchbrach die Wolkendecke, und schoss wie ein Pfeil in die Tiefe. Als sich Gina nach dem Pferd umsah, sah sie, wie sich in der Wolkendecke ein Loch auftat, aus dem ein heller Sonnenstrahl fiel. Das Pferd flog durch den Sonnenstrahl, und hielt auf die Erde zu.
Chang landete, und wich gerade noch einem Pfeil aus, der auf ihn geschossen wurde. Gina bemerkte einen hellen Lichtschein. Sie sah Saphir auf sie zufliegen. Hinter ihm her gallopierte ein Pferd mit Horn auf der Stirn, von dem ein helles leuchten ausging. Es sah aus, als wurde das Licht aus dem Körper des Pferdes kommen. Die Krieger waren plötzlich wie erstarrt. Das geflügelte Pferd sagte: „ Menschen vom Königreich des geflügelten Pferdes. Unterlasst sofort das kämpfen. Ihr seid nicht dafür geschaffen, euch gegenseitig das Leben zu nehmen! Jedes Wesen ist gleichwertig. Ihr streitet euch, wer von euch das mächtigere Wappentier besitzt. Befriedigt euch, und vereinigt eure Königreiche.“ Die Krieger waren immer noch wie erstarrt. Die Krieger der anderen Seite regten sich als erstes, und griffen wieder an. „ Schluss!“ donnerte die Stimme des gehörnten Pferdes. „ Auch ihr seid nicht fürs kämpfen geschaffen. Folgt dem Rat des geflügelten Pferdes. Ich, die Herrin des Waldes, befehle es euch! Vereinigt eure Reiche!“ Die Krieger blieben immer noch erstarrt. Beide Pferde leuchteten plötzlich blendend hell. Als das Licht verschwand, schwebte ein weiteres Wesen zwischen ihnen. Es war ein geflügeltes Pferd mit Horn auf der Stirn. „ Dieses Wesen wird hier zwischen Erde und Himmel weilen, euch beraten und euch Befehle erteilen. Nun hat der Krieg ein Ende!“ Das geflügelte Pferd sah geschwächt aus. Der Kopf hing schon ein wenig herunter, und es schlug die Flügel angestrengter. „ Ich muss nun in meine Welt zurückkehren. Meine Lebensenergie schwindet schnell. Lebt wohl!“ Mit diesen Worten drehte sich das geflügelte Pferd um, und stieg schnell in den Himmel. Die Wolkendecke schloss sich, als es darüber verschwunden war, und die Sonne kam heraus. Das gehörnte Pferd sagte: „ Auch ich muss euch jetzt verlassen. Meine Lebensenergie schwindet ebenfalls. Ich brauche die Magie vom Tal der Pflanzen, um leben zu können. Lebt wohl!“ Mit diesen Worten gallopierte es davon.
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