Naruto Return

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AutorNachricht
TheMilitarist
Tsushikage
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BeitragThema: <-- Shuriken von con bis Vitrinentauglich -->   Mo Dez 17, 2007 8:08 pm

wer wollte nicht mal wissen wie er sich sein eigens shuriken erstellen kann ?
Ich hab hier mal einige Anleitungen vom contauglichen shuriken bis zur "scharfen" Variante alles zusammengetragen.
(möglicherweise kennt ihr diese Anleitung schon von nf)
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Dies ist ein Diskkusionsthread also nur sinvolles Posten wenn ihr die Anleitung nur bewerten wollt dann bitte nur Begründet, am besten aufgrund eurer Erfahrungen die ihr bei der Anfertigung eures Shurikens hattet. Da das Forum keine so großen Posts unterstützt habe ich ausnahmsweise die erlaubniss erhalten hier einen mehrachpst zu setzen. Die Anleitungen folgen hintereinander absteigend von der Güteklasse her.

Dank an dieser Stelle an Gennosuke. ^^

[eine technische Zeichnung reiche ich später nach aber bisher kenn ich mich noch ned gut genug mit AutoCAD aus]


So hier die Anleitung für einen 4fach gezacken Sternshuriken mit einem Durchmesser von 100mm (etwas größer als die Narutoversion):

Zuallererst kommt die wahl des richtigen Werkstofffes, dafür sollte man wissen wofür man den shuriken verwenden will.

Güteklasse 1+ :
höchste ansprüche an das material (verträgt einen direckten Treffer mit einer Wand aus Beton)
Werkstoff: Kennummer 1.2601 Bezeichnung: X165CrMoV12 (hochlegierter Werkzeugstahl für extreme Beanspruchungen)
Rohmaße: (l.b.t) 500x100,3x8,3 mm (reicht für rund 5 shuriken mit R50; etwa 40€)

Vorteile:
- extrem stark beanspuchbar
- gutes bruchverhalten (bricht auch sehr spät)
- hohe Standzeit ( Härte von HRC 64 im gehärteten Zustand)
- gut härtbar (wasser oder Ölhärtung möglich)
Nachteile:
- auch weichgeglüht immer noch hart (250 HB) dadurch schwer zu bearbeiten (Empfelung von mir Diamantfeile verwenden; Kostenpunkt: ab 20 €)
- muss beim Spezialhändler bestellt werden: www.precitec-gmbh.de

Interessant für Shinobis, die...
.... ihre wurftechnik verfeinern wollen und dies gerne im urbanen Bereich machen würden ohne dass sie nach jedem wurf
der keine Holzplatte oder Strohbündel trifft die Zacken nachschleifen wollen
.... einen pflegeleichten shuriken wollen (ab einem Chromanteil von 12 % rostet Stahl bekanntlich kaum noch)
.... so wie ich keine halben sachen machen ^^

Zur Verarbeitung:

Schritt 1:
- entgraten und überprüfen der Rohmaße mit der Schiebelehre
- übertragen der Maße und Körnungen aus der technischen Zeichnung auf das Werkstück mithilfe einer Anreißnadel (5 €), einem universal Winkelmesser (20€) und einem Körner (5€) [ginge auch mit Stift und schablone ist allerdings nich immer des genaueste]

Schritt 2:
-setzen der Bohrung für das Loch in der Mitte d. 20mm, dabei ist darauf zu achten dass der Maschinenschraubstock gut auf der Grundplatte ihrer Säulenbohrmaschine verankert und die Lochsäge genau zentriert ist (dazu ist es vorteilhaft zuerst ein loch mit dem Zentrierbohrer aus der Mitte der Lochsäge vorzubohren und dann erst zu sägen). Auserdehm sollte die ganze sache gut geschmiert werden am besten mit kühlschmiermittel mit hohem wasseranteil.

[ohne säulenbohrmaschien könnte dieser vorgang mit einer Handbohrmaschine durchaus anstrengend werden, hier ist Kühlung noch wichtiger da man den Druck nicht so gut verteilen kann]

Schritt 3:
- setzten der 4 Bohrungen gr. 6mm an den stellen wo die Zacken zusammentreffen und zuvor die Körnungen gesetzt wurden (ca 3mm auserhlab des Anrisses)
[diese Bohrungen sind Notwendig um später bequemer sägen zu können ]
- aussägen der Zacken, dabei ist darauf zu achten eine Bearbeitungs zugabe von ca. 1mm einzuhalten um nicht aus versehen zuviel Material abzuhnehmen (Metallsäge mit guten sägeblättern 15€)
Anstrengeder Vorgang ^^ nicht wundern wenns langsam voran geht dieser Stahl ist äuserst hart

Schritt 4: (jetzt wird almählich interessant)
- ausfeilen der 4 keilförmigen Zacken mithilfe einer Schruppfeile (H1), dabei ist zu beachten dass es sich hier um sehr harten stahl handelt also wundert euch nicht wenn ihr mit jedem zu nur relativ wenig material abnehmen könnt.
Mit Diamatfeile (20€) oder einer Maschienenfeile a la Powerdrehmel (200€) gehts leichter is aber auch teurer.
[Stabilisieren kann man den Shurikenrohling für diesen Arbeitschritt hervoragend indem man ihn mittels Schraube und Beilagscheiben zwischen den
beiden Backen des Schraubstockes einschraubt.]
- Ich empfele hier für alle die nicht so viel zeit haben eine Maschinenfeile alias Flex zu verwenden von Hand dauerts ewig

Schritt 5:
- Feinarbeit ist angesagt, die Rohform ist fertig aber um eine saubere Oberfläche zu erhalten muss jetzt noch geschlichtet und
geschliffen werden. Zum schlichtfeilen empfehle ich eine Feile H3 oder wenn ihr an sowas rankommt, H4.
- Um eine noch schönere Oberfläche zu erhalten kann man nun noch etwas feiner Schlichten und zwar indem mann die Feile mit normaler Tafelkreide einreibt, sodass die Zähne nicht mehr hervorstehen sondern eine mehr oder weniger plane Fläche entsteht.
Wers etwas einfacher mag kann natürlich auch ein feines Schmirgelleinen verwenden ich würde eine 180er und dann eine 250er Körnung empfehlen.

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Schritt 6: (was für profis)
- Das Härten: Hier die patentlösung vom Hersteller

1. Langsam mittels Schweißbrenner erwärmen bis der Stahl beginnt zu glühen welche farbe er bei welcher temperatur hat könnt ihr im Tabellenbuch für Metalltechnik nachschlagen. dieser Stahl sollte zum zeitpunkt an dem ihr ihn abschreckt etwa 1000-1020° C haben (hellgelbrot)
[schweisßbrenner und zangen kosten zusammen etwa 700 € (profigerät) unter umständen kann man die günstigsten einsteigerproduckte auch schon ab
200€ haben aber da kann es vorkommen dass die leistung nicht ausreicht um diese sorte Stahl zu bearbeiten]
2. Abschrecken bei rund 1010° am besten in Öl (spezielles Öl zum härten kommt blos ned auf die Idee da Salatöl oder sowas zu nehmen ^^) Wasser ist auch in Ordnung aber man erreicht halt keine so guten ergebnisse. Dabei ist noch zu Beachten dass das abschreken etwa bei 60° Temperatur abzubrechen ist um Risse im Metall zu vermeiden.
3. Jetzt noch das wichtigste: das Anlassen, da ihr jetzt zwar einen verdammt harten aber mindestens genau so spöden Zacken habt müsst ihr diesen Anlassen (hätte jetzt rund eine härte von rund 68 HRC ist aber spröde wie glas)
Diese Stahlsorte wird bei rund 150-200° angelassen um eine härte von etwa 62 HRC zu erhalten. Anlasszeit etwa 2x 60-120 min vorzugsweise im Ofen mit Brenner ist das zu umständlch.
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Schritt 7:
-Das Schleifen: !!!!!!! VORSICHT !!!!! jetzt wirds illegal wenn ihr euren shuriken schleift wird er lethal.Der vollständigkeit halber schreib ich trotzdem noch worauf dabei zu achten ist schlieslich muss es ja nich immer ein shuriken sein den ihr mal schleifen müsst.
Also bei dieser sorte Stahl solltet ihr feine scheiben aus Edelkorund verwenden um einen möglicht gleichmäsigen schliff zu erhlten. Je genauer der Rundlauf der Maschine ist desto einheitlicher das Schleifergebniss. Ich empfehle hier einen Schneidenwinkel von 30° bei einer Anphasung von ca 2,5mm.

Schritt 8:
-Das Finish: Jetzt fehlt nur noch etwas polirpaste (k1000) und ein Tuch. Ein Paar mal drüberrubblen und fertig ist euer Shuriken der Extraklasse.
(Je nach Verarbeitung und Qualität nach dem finish für Leute die einen Hang zu sowas haben runde 120€ wert wenn mann die Arbeit einrechnet)

P.S. : Nochwas am Rande je genauer ihr gearbeitet habt desto besser ist die Gewichtsverteilung also schaut darauf dass alles möglichst exakt gearbeitet ist sonst ist die Flugbahn eher ellipsenförmig als gerade.Und noch was anderes dieser Shuriken bringt mit sicherheit 250g auf die Waage also hätte er bei rund 90 km/h eine
Aufprallenergie von 80 joule,höhrt sich wenig an, oder?
Aber wenn man die Massenträgheit und die geringe Aufprallfläche mit einbezieht ist klar was bei einem direkten treffer passiert: der Prallt nicht ab der bleibt da wo er trifft.
Also Finger weg von lethalen waffen und macht das was oben steht lieber nur ohne die Schritte 6 und 7 nach.
[zum Vergleich: 9 mm Para 350 joule]

Noch nen kleiner Tipp zur Legalisierung eures Shurikens^^

Jetzt sage ich euch noch wie ihr den Shuriken in die "Grauzohne"unserer Rechtspechung kriegt: Einfach eine runde Phase an die scharfen Zacken feilen ein radius von ca. 1 bis 1,5mm stellt einen guten Komprmiss aus Optik und "legalität" dar beachtet aber das hierbei nochmal einiges an Material abgetragen wird also am besten von Anfang an etwas größeres Bearbeitungsaufmaß einkalkulieren.Diesen schuriken könnt ihr jetzt zwar immer noch nicht auf die meisten cons mitnehmen aber bei einer derspätrern Versionen wird dieser Schritt dafür sorgen dass ihr den auch in der Öffentlichkeit tragen könnt.

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BeitragThema: Güteklasse 2   Mo Dez 17, 2007 8:15 pm

Güteklasse 2 :

für Normale Beanspruchung allerdings nicht härtbar und dadurch nicht so Verformungsresistent
Werkstoff: St 37 (Normaler Stahl für stahlbau) Kennummer: 1.0037
Rohmaße: eigentlich egal diesn Stahl kann man ohne probleme, auch aus großen Teilen herrausschneiden,
dennoch empfehle ich ein Stück mit den Abmessungen: (l.b.t) 100,4.100,4.8,3 mm (reicht für ein Shuriken;
im Normalfall kostenlos schaut mal ob ihr ned bei einer Metallwerkstätte ein Abfallstück egatern könnt. Wenn nicht,
im Eisenwarenladen kostet so ein Stück runde 4 -5 € )

Vorteile:
- relativ stark belastbar (hält aber nich viele treffer mit einer Wand aus)
- bricht nicht (verformt sich allerdings)
- verhältnissmäsig günstig
- realtiv leicht zu bearbeiten
Nachteile:
- nicht Härtbar
- korrosionsgefährdet
- geringe Standzeit der Zacken

Interessant für Shinobis, die...
.... ein gutes und günstiges Shuriken suchen und schon gewisse Erfahrungen in der Verarbeitung von Metallen haben.


Zu Verarbeitung:

Schritt 1:
- wie immer : zuerst entgraten und überprüfen der Rohmaße (Vorzugsweiße mit einer Schieblehre)
- Dann übertragen der Maße und Körnungen aus der TZ auf das Werkstück (Vorzugsweiße mit Anreißndel, Universalwinkelmesser und Zirkel mit
Stahlnadel)

Schritt 2:
- hier kann auf das Setzen der Unterstüzungsbohrungen verzichtet werden also gleich das 20 mm Loch in der Mitte, unter Zuhilfenahme einer Lochsäge setzten.
[auch bei dieser weichen Stahlsorte ist es bedenklich diesen schritt ohne Säulenbohrmaschine zurchzuführen, aber bei guter Fixierung des Werkstückes und vorsichtigem Vorgehen sollte nicht allzuviel schief gehn können]
- Im anschluss können gleich die 4 zacken ausgesägt werden, dabei ist darauf zu achten dass ein Sägeschnitt tolleranzen von 1 mm hat, also lieber etwas auserhalb des Anrisse sägen und nicht auf der Anreißlinie.

Schritt 3:
- Ausfeilen der Zacken: bei diesm Stahl ist dieser Schritt schon relativ leicht ihr braucht keine besonderen Feilen, eine normale Schrupp- und Schlichtfeile sollte ausreichen
Einspannen wie oben mit Muttern und Schrauben + Beilagscheibe

Schritt 4:
- Feinbearbeitung ist nun fällig: Die rohform ist fertig jetzt gehts an die Obeflächenbearbeitung. Die letzten Unebenheiten mit der Schlichtfeile beseitigen und im Anschluss wie oben die Flächen mittels "Kreiden-Feile" feinschlichten.
[die innenseite des Loches solltet ihr ebenfals Feinbearbeiten am einfachsten ist das mit einer Rundfeile H3]

Schritt 5:
- das Härten entfällt hier also gehts gleich ans finish: zuerts fein nachschleifen, dann pollieren und zuletzt zum Schutz des Metalls mit Klarlack versiegeln (kostenpunkt 5€)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Schritt 6:
Noch was für die Metallschuriken (St 37); in der realität werden die häufig Brüniert.
Auszug aus dem Tabellenbuch für Metalltechnik:
Brünieren:
Stahlgegenstände mit Salzlösungen (Ätznatron (Natronlauge) und Oxidationsmittel) behandeln, um eine dunkelbraune Oxidschicht zu erzeugen. Behandlungstemperatur ca. 150 °C mit anschliesendem Tauchbad in Öl. Dadurch erhält mann einen billigen Korrosiosschut für geringe Oberflächenbeanspruchung.

"Legalisierung" wie Oben beschrieben

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BeitragThema: Re: <-- Shuriken von con bis Vitrinentauglich -->   Mo Dez 17, 2007 8:21 pm

Güteklasse 3 :
für geringe Beanspruchung da Härtung möglich aber ungewöhnlicher Natur (Überzug aus AL²O³ Aluminiumoxid); ich persönlich weiß [noch] nicht wie das geht.
1.Wahl
Werkstoff: Aluminium für Konstruktionen Kennummer: 3.1355 En Aw-7024 [AlCu4Mg1] Kosten k.A. vmtl: unter 5€ für Rohmaße: (l.b.t) 100,4x100,4x8,3 mm

Vorteile:
- Höhste Festigkeit unter den Aluminiumlegierungen
- gute Spanbarkeit
- teortisch Härtbar
Nachteile:
- keine gute Korrosionsbeständigkeit
- Verformt sich trotz seiner großen Festigkeit realtiv stark bei einer Kollision mit einer Wand oder dem Boden

2. Wahl
Werkstoff Aluminium für KFZ Tiefziehwerkstücke Kennummer: 3.3549 EN AW-6060 [AlMg4,5Mn0,4] Kosten k.A. vmtl: unter 5€ für Rohmaße: (l.b.t) 100,4x100,4x8,3 mm

Vorteile:
- für Al relativ hohe festigkeit
- leicht zu bearbeiten
- günstig
- relativ Korossionsbeständig
Nachteile:
- kommt nicht an die Festigkeit von Stahl ran
- nicht Härtbar
- Verformt sich stark bei einer Kollision mit einer Wand

Interessant für Shinobis, die...
... noch kaum Erfahrungen mit Metallverarbeitung haben und ein günstiges als auch schnell zu fertigendes Shuriken suchen.

Zur Verarbeitung:

Schritt 1:
- wie immer : zuerst entgraten und überprüfen der rohmaße (Vorzugsweiße mit einer Schiebelehre)
- Dann übertragen der Maße und Körnungen aus der TZ auf das Werkstück (Vorzugsweiße mit Anreißndel, Universalwinkelmesser und Zirkel mit Stahlnadel)

Schritt 2:
- hier kann auch auf das Setzten der Unterstüzungsbohrungen verzichtet werden also gleich das 20 mm Loch in der Mitte, unter Zuhilfenahme einer Lochsäge setzten.
[auch bei diesem weichen Werkstoff ist eine gute Fixierung Pflicht auserdem solte man bedenken das die Spanleistung Bei Aluminium sehr hoch ist also besser wenig Vorschub und geringe Drehzahl einstellen, ansonsten "schmiert" euch das Sägeblatt zu]
- Im anschluss können gleich die 4 Zacken ausgesägt werden, dabei ist darauf zu achten dass ein Sägeschnitt Tolleranzen von 1 mm hat,also lieber etwas auserhalb des Anrisse sägen und nicht auf der Anreißlinie.

Schritt 3:
- Ausfeilen der Zacken: bei Aluminium ist dieser Schritt leicht ihr braucht keine besonderen Feilen, eine normale Schrupp- und Schlichtfeile sollte ausreichen aber Aufpassen :
Aluminium schmiert, d.h. ihr solltet eure Feile öfter mit einer Drahtbürste reinigen als bei Stahl [Einspannen wie oben Beschrieben]

Schritt 4:
- Die Rohform ist fertig jetzt gehts an die Obeflächenbearbeitung. Die letzten Unebenheiten mit der Schlichtfeile beseitigen und im Anschluss alles mit feinem Schleifpapier oder "Kreiden-Feile" überschlichten
[die innenseite des Loches solltet ihr ebenfals feinbearbeiten am einfachsten ist das mit einer Rundfeile H3]

Schritt 5 entfällt hier [bis ich weiß wie des geht ^^]
Schritt 6 entfällt ebenfals
(schleifen ist schwer möglich, da Aluminum sofort die Korudscheiben zusetzt, ganz hässliche Sache)

Zur Legalisierung gilt das selbe wie oben Beschrieben

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BeitragThema: Re: <-- Shuriken von con bis Vitrinentauglich -->   Mo Dez 17, 2007 8:23 pm

Güteklasse 4 :

Für keine bis geringste Beanspruchung geeignet. Material Hartholz bsp. Teak oder Steineiche.
Rohmaße: (l.b.t) 3000x100x10 mm (reicht für rund 30 shuriken mit R50; etwa 15€)

Vorteile:
- extrem günstig
- sehr leicht zu Bearbeiten
- korrosion ist Ausgeschlossen
- kann teilweise auf Cons mitgeführt werden

Nachteile:
- nur geringfügig Beanspruchbar
- Holzoptik meist nicht ganz vermeidbar


Interessant für Shinobis, die...
... ein sehr günstigendes und leichtes Shuriken suchen welches sie so gut wie problemlos auf einer Con mitführen können.

Zur Verarbeitung :

Schritt 1:
- absägen eines Werkstücks mit den Rohmaßen: 100x100x10, bei dieser relativ harten Holzsorte am besten Werkzeug verwenden welches auch für Aluminium benutz wird.
- übertragen der Maße und Körnungen aus der technischen Zeichnung auf das Werkstück mithilfe eines Bleistiftes, einem universal Winkelmesser (20€), und einem Zirkel.

Schritt 2:
-setzen der Bohrung für das Loch in der Mitte d. 20mm. Hierbei ist wie beim Aluminiumshuriken darauf zu achten, dass das Werkstück gut eingespannt ist, dies vermindert die Bildung von Rattermarken und lässt die Oberfläche ebener wirken.

Schritt 3:
- Aussägen der Rohzacken mittels fein gezahnter Holz oder Metallsäge, dabei ist darauf zu achten dass auch hier die allgemeinen Tolleranzen für Sägeschnitte eingehalten werden sollten und das Sägeblatt möglicherweise an Schnittkraft einbüst da es allzuschnell mit Spänen verunreinigt ist. Also vlt mal saubermachen. Beim Anschliesenden Feilen ist darauf noch größerer Wert zu legen.

Schritt 4:
- Ausfeilen der Zacken mittels Schruppfeile (H1) oder Holzraspel.
[für die etwas erfahreneren in der Holzverarbeitung : Das geht selbstverstädlich auch hervorragend mit einem Schepseisen, oder (ganz verrückt und nicht unbedingt für jeden geeignet) einem scharfen Messer. ] Zum Einspannen wie immer der kleine Tipp: den "Rohsten" einfach mit hilfe einer größeren Schraube und einer Beilagscheibe zwischen die Spannbacken des Schraubstockes einschrauben.

Schritt 5:
- Bei der Feinbearbeitung sollte hier auf feines Schleifpapier (körnung 100 dann 200) zurückgegriffen werden eine Feile ist bei Holz nicht besonders empfelenswert. Bei der Vorbearbeitung mit einem Schepseisen oder Messer kann normalerweise auf diesen Schritt verzichtet werden, denn bei exakter Bearbeitung sollte die Oberfläche bereits Lehrenhaltig vorliegen.

Schritt 6: Die Legalisierung
Wie oben^^

Schritt 7: Die Veredelung:
- den Stern zuerst Staubfrei machen und im Anschluss mit geeignetem Grundlack besprühen, dabei ist zu beachten dass keine Einschlüsse von Staub auf der Oberfläche seien dürfen. Auserdem sollte der Farbfim möglichst dünn sein.
- Dann gemäß der Verarbeitungsvorschriften des jeweiligen Lackes den Hauptlack aufbringen und trocknen lassen.
[vlt nicht gerade Chromlack verwenden, sieht etwas zu sauber aus ein mattes Grau bis Schwarz kommt weit besser]

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BeitragThema: Re: <-- Shuriken von con bis Vitrinentauglich -->   Mo Dez 17, 2007 8:29 pm

Güteklasse 4- :
Für reine Showzwecke geeignet verträgt so gut wie keine Belastung (sollte
man nichtmal auf den boden fallen lassen sonst gibts Kratzer oder verformte Zacken)

Matrial: PVC
Rohmaße: (l.b.t) 3000x100x10 mm (reicht für rund 30 shuriken mit R50; etwa 15€)

Vorteile:
- extrem günstig
- sehr leicht zu Bearbeiten
- korrosion ist Ausgeschlossen
- kann problemlos auf Cons mitgeführt werden

Nachteile:
- nicht oder nur geringfügist Beanspruchbar
- ohne Schutzlack relativ empfindlich gegen UV-licht

Interessant für Shinobis, die...
... ein sehr günstigendes und leichtes Shuriken suchen welches sie absolut problemlos auf einer Con mitführen können.

Zur Verarbeitung :

Schritt 1:
- absägen eines Werkstücks mit den Rohmaßen: 100x100x10, bei Kunstoff ist darauf zu achten dass er bei hohen Schnittgeschwindigkeiten anfängt weich zu werden und unter Umständen das Werkzeug zuschmieren kann.
(sowol beim Sägen also auch beim Bohren und in extremer Weise beim Feilen)
- übertragen der Maße und Körnungen aus der technischen Zeichnung auf das Werkstück mithilfe einer Reißnadel, einem universal Winkelmesser (20€), und einem Zirkel mit Stahlspitze.

Schritt 2:
-setzen der Bohrung für das Loch in der Mitte d. 20mm. Hierbei ist wie beim Holzshuriken darauf zu achten, dass das Werkstück gut eingespannt ist, dies vermindert die Bildung von Rattermarken und lässt die Oberfläche ebener wirken, auserdem ist eine möglichts
geringe Schnittgeschwindigkeit anzuraten. Lochsäge sollte auf Holz oder Kunststoff ausgelegt sein.
(!!!!WICHTIG: lansam arbeiten wenn ihr nicht wollt dass euch die Lochsäge mit dem Rohling verschmilzt, selbst Schneidöl bzw. bohremulsion kann hier nicht gut Kühlen!!!!)

Schritt 3:
- Aussägen der Rohzacken mit einer feineren Holzsäge, dabei ist darauf zu achten dass auch hier die allgemeinen Tolleranzen für Sägeschnitte eingehalten werden sollten und die Zähne der Säge unter Umständen zuschmieren können, also nicht zu schnell Arbeiten ^^. Beim Anschliesenden Feilen ist darauf noch größerer Wert zu legen.

Schritt 4:
- Ausfeilen der Zacken mittels Schruppfeile (H1) oder noch besser einer groben Holzraspel.Zum Einspannen wie immer der kleine Tipp: den "Rohsten" einfach mit hilfe einer größeren Schraube und einer Beilagscheibe zwischen die
Spannbacken des Schraubstockes einschrauben. Ganz wichtig um ein vernünftiges Ergebniss zu erhalten die Feile alle 10 -15 Hübe mittels Dratbürste reinigen

Schritt 5:
- Bei der Feinbearbeitung sollte hier eine Schruppfeile für Metall (H2) für die Vorbearbeitung und im snschluss eine Schlichtfeile (H3) mit querriffelung verwendet werden. Hier ist es von größter wichtigkeit die feilen Häufig zu reinigen da sich ansonsten "PVC-schorf" auf dem Feilenblatt bildet und den krigt man nur mit einem Feilenreinger wieder ab die meisten Dratbürsten sind dafür zu weich.

Schritt 6: Die Legalisierung ^^
- jetzt sage ich euch noch wie ihr den Shuriken in die "Grauzohne"
unserer Rechtspechung kriegt: Einfach eine runde Phase an die scharfen Zacken feilen ein radius von ca. 1-1,5mm stellt einen guten Komprmiss aus Optik und "legalität" dar beachtet aber das hierbei nochmal einiges an Material abgetragen wird also am besten von Anfang an etwas größeres Bearbeitungsaufmaß einkalkulieren.
Diesen schuriken könnt ihr jetzt auf eine Con mitnehmen oder in der Öffentlichkeit tragen.

Schritt 7: Die veredelung und schutz gegen UV licht:
- den Stern zuerst Staubfrei machen und im anschluss mit geeignetem Grundlack besprühen, dabei ist zu beachten dass keine Einschlüsse von Staub auf der Oberfläche seien dürfen. Auserdem sollte der Lackfim möglichst dünn sein.
- Dann wie beim Holzschuriken eienen geeigneten Farblack aufbringen.


[allgemeiner Hinweis: Einige Schritte erkläre ich nicht doppelt also wenn ihr euch bei den letzten Anleitungen nicht ganz auskennen solltet schaut weiter oben bei ähnlichen Schritten mal nach da stehn dann normalerweise die wichtigen Tipps]

Soviel dazu ich haben fertig ^^ Die Pics folgen mit Sicherheit noch.
Ich wünsche euch viel spaß mit euren Unikatshuriken.

gez.
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BeitragThema: Re: <-- Shuriken von con bis Vitrinentauglich -->   Di Dez 18, 2007 3:47 pm

danke is sehr verständlich erklärt ^^ am besten find ich da smit den stahl jetzt weiß ich wenigstens wo ich ihn auch ordentlich kaufen kann. :cheers:
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